Merkels Lawinen-Party

„Lawinen kann man auslösen, wenn irgendein etwas unvorsichtiger Skifahrer an den Hang geht und ein bisschen Schnee bewegt. Ob die Lawine schon im Tal angekommen sei oder im oberen Drittel des Hanges, weiß ich nicht.“

Dieser Vergleich von Wolfgang Schäuble hinkt und stinkt gewaltig in Bezug auf das Geschlecht des ‚Skifahrers‘ und der Verwechslung zwischen der Definition von „etwas unvorsichtigem“ Verhalten. Richtig wäre gewesen von Vorsatz zu sprechen und vom dummen Tun, ohne vorher darüber mal nachzudenken, was solch eine Lawine auf ihren Weg nach unten alles mitreißt, und, ob sie das Dorf (BRD) im Tal am Ende total zerstört und begräbt.

Ich würde das Geschehen eher mit dem Verhalten einer naiven und weltfremden blutjungen Göre vergleichen, die auf Facebook zu einer riesigen Flashmob-Party in ihrem Elternhaus aufruft…und dazu gleich mit dem Geld ihrer Eltern ein passendes Video zur geplanten Party produziert. (http://www.welt.de/politik/deutschland/article145792553/Der-Werbefilm-fuer-das-gelobte-Asylland-Germany.html)

Und nun kamen Millionen aus aller Welt, um an der Party teilzunehmen. Und plötzlich stellt sie fest, dass sie nicht genug Getränke und Essen eingekauft hat, und auch nicht genug Schlafplätze und Platz hat um die Gäste, die nicht mehr gehen wollen, zu bewirten. Also wird von den Gästen das Versprochene eingefordert, manche sind betrunken, werden aggressiv und zerstören fachgerecht das Mobiliar und bereichern sich an den Vermögenswerten ihrer Eltern und, nun, besteht auch die Gefahr, dass sich ihr Heim in Flammen auflöst.

Also fragt sie, in ihrer Not, ihre Nachbarn, ob die vielleicht an der Party teilnehmen und diese mitfinanzieren wollen, weil die Polizei und Sicherheitskräfte nicht in der Lage sind, diese Party zu beenden. Und die Nachbarn ? Die zeigen ihr zurecht den Vogel und sagen sich „Die spinnt“. Anstatt zu helfen ziehen die Nachbarn verständlicher Weise lieber Zäune, beschweren sich über den Lärm und der Unruhe und bewaffnen sich, um ihr Eigentum und Leben zu schützen.

Und Papa Schäuble? Klar ist er nicht darüber amüsiert, was seine Tochter da so treibt. Aber was soll er denn machen, so hilflos wie er und seine Freunde hinsichtlich der Situation sind ? Nun versucht er das Verhalten seiner Tochter mit obigem Zitat zu erklären, aber auch das Kommando zu übernehmen und sein Haus zu retten. Aber wahrscheinlich ist es schon zu spät, weil es schon an den linken und rechten Ecken gewaltig brennt.

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Ebola und der Islamische Staat

Die Welt schreibt Ebola wäre keine Gefahr für Europa – Europa wäre dagegen gewappnet. Welch ein Unsinn sich die Schreiberlinge der Welt da aus den Fingern saugen.

Die Wirklichkeit ist anders. Vor Jahren hatte ich das zweifelhafte Vergnügen mich mit einem extremen Salafisten zu unterhalten.

Wir sprachen über den Islam und über die Beweggründe von Selbstmordattentätern, die sich einen Sprengstoffgürtel umschnallen um sich selbst zu töten und so viele Feinde wie möglich zu Allah mitzunehmen.

Bei dem Gespräch erwähnte der Salafist wie er die weitere Entwicklung der Selbstmordattentäter sieht:

“ In Zukunft werden wir Zugriff auf biologische Waffen haben und diese auch einsetzen. Ich denke da an mit EBOLA infizierte Attentäter – die wir, mit Geld ausgestattet, durch eure Hurenhäuser schicken – das ist dann das Ende eurer dekadenten und gottlosen Gesellschaft.“

Damals habe ich über diese Aussage nur den Kopf geschüttelt. Vor Jahren hätte man Labore gebraucht um an das Virus heranzukommen. Aber heute brauchen die ISIS-Kämpfer doch nur in Libera ein paar Leichen ausgraben und schon haben sie das Virus…

…und Geld haben sie auch …. auch Kämpfer mit europäischen Pässen . Sie werden kommen zu unseren Massenveranstaltungen und auch die Hurenhäuser aufsuchen.
Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.

Das liebe Schreiberlinge von der Welt, dieses Szenario haben die Salafisten schon seit Jahren als Gedankenspiel im Kopfe. Und heute haben sie die unwiderstehliche Gelegenheit sich das Virus anzueignen, zu nutzen und zu verbreiten.

Seid also wachsam …. es ist nur eine Frage der Zeit …. dann wird Ebola auch in die Redaktion der Welt kommen.

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100 Jahre Zoo am Meer

„Ein Film über den Zoo am Meer machen ? Da sind wir dabei“, sagten sich die Schauspieler Cedar Wolf, Ulf Ulbricht und Ullrich Matthaeus aus Bremen. Sie taten dies kostenlos weil sie ein Herz für den kleinen Zoo haben und auch weil das Script sie überzeugte.

Alles fing im Frühjahr an mit einem Besuch beim netten Herrn Eden im Archiv der Nordsee-Zeitung. Computer und Internet mögen zwar ganz nett und praktisch sein, doch die beinhalten nicht nicht den Geruch der Zeiten, wie das Papier der NZ-Ausgaben der damaligen Zeit … die vor hundert Jahren, 1913, als Dr. Lübben die Idee zu einem Aquarium in der Abfertigungshalle des NDL (heutigen Strandhalle) hatte.

Ulf Ulbricht überzeugt als Dr. Lübben und der Drehtag vor der Strandhalle, als der „Mann im Pinguin-Frack-Look“ über Pinguine sprach lockte viele Zuschauer an, die selbst noch Applaus spendeten nach dem Xten Take.

Auch Dank gebührt Ullrich Matthaeus der einen ganzen Tag lang immer wieder die nicht einfache gleiche Rede halten musste und wenn es dann ohne Versprecher klappte, da war das Mikrophon ausgefallen oder ein Problem mit der Kamera vorhanden ….“und noch einmal bitte … und action.“

Hervorheben muss man auch das Engagement der Produzentin Cedar Wolf, die für Alles sorgte, was Crew und Schauspieler so brauchten, vom Casting bis zum Catering – sie hat das ganze Projekt getragen und vorangetrieben.

Nach Monaten des Tuns ist der kleine Film zur Neueröffnung des lange vermissten Bremerhavener Aquariums fertig…und die Filmemacher hoffen, dass er gefällt und den Zuschauern dazu animiert mal selbst dort hinzugehen.

Zu sehen ist dieser Film hier
http://www.creative-basement.de/#100%20Jahre%20Zoo%20am%20Meer

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STONEHENGE 2012 und die galaktische Ausrichtung

Artikel von D. R. Kerkau

Die Kelten und Germanen wussten es schon lange vor den Mayas, denn die Wintersonnenwende war ihnen schon immer heilig. Stonehenge ist nicht nur
ein religiöses Konstrukt,  sondern auch ein astronomisches – vielleicht gebaut
in Hinsicht auf den 21.12.2012 – um einen wichtigen Punkt auf der Erde zu markieren.

Im Stonehenge Experiment http://bigbummi.blogg.de/eintrag.php?id=69  ging es um den Beweis, dass dieses Monument etwas mit Sonne, Mond und Sternen zu tun hat. Dabei ging man davon aus, dass heute Stonehenge durch den Kontinentaldrift an der falschen Stelle steht. Darum  hat man es neu berechnet und  das Monument an der vermeintlich richtigen Stelle nachgebaut, um zu überprüfen welches Schauspiel Sonne und Mond dort bieten.

Doch angenommen, dass die Druiden und Erbauer schon vor 5000 Jahren derartige astronomische Kenntnisse hatten, dann kann man durchaus auch vermuten, dass sie nicht nur den Stand der Sterne berechnen konnten, sondern auch den Kontinentaldrift.

Wenn das so ist, dann steht Stonehenge genau an der richtigen Stelle für ein Schauspiel, dass sich zu einer Wintersonnenwende ereignen soll.  Solche Monumente, wie auch die Pyramiden, wurden errichtet nicht für die Gegenwart der Erbauer, sondern als Botschaft und Zeugnis für eine weit entfernte Zukunft – in der ein kosmisches Ereignis stattfindet.

Und solch ein Ereignis, welches nur ca alle 26 000 Jahre stattfindet, erleben wir in diesem Jahr am 21.12.2012, welches als die GALAKTISCHE AUSRICHTUNG bezeichnet wird. http://www.multilingualarchive.com/ma/enwiki/de/Galactic_Alignment

Darum ist die Wintersonnenwende dieses Jahres  für alle wahren Kelten und Germanen ein besonderer Anlass um nach Stonehenge zu pilgern und auf den Spuren der eigenen Kultur zu wandern – und zu prüfen ob sich die Vorhersage der Völuspa (http://www.youtube.com/watch?v=0beOHHpjUPM), sprich Wallas Worte, sich  durch ein Himmelswunder erfüllen.

„Neun Welten kenne ich, von neun Welten weis ich, am starken Stamm der Erde.“

Ihre Worte bezeugen, dass die weisen Druiden schon wussten, dass unser Sonnensystem aus neun Planeten besteht.  Vermutlich hatten die Erbauer von Stonehenge schon tiefgreifende astronomische Kenntnisse und wussten wohl auch astrologisch um die WEISHEIT DER STERNE mit der Vermutung, dass die Konstellation der Sterne irgendwie das Schicksal der Menschen beeinflussten, wenn nicht gar bestimmen.

Wie auch immer, Stonehenge am 21.12.2012 ist mit Sicherheit eine Reise wert und da wird wohl das größte dort je dagewesene Fest der Kelten, Druiden und Germanen stattfinden, wo reichlich Met zum Wohle Odins und der Götter Asgards fließen wird.

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Deutschlands Grabrede

Bürger ! Deutsche ! Freunde, hört mich an.

Begraben will ich Deutschland, nicht ihn preisen.

Was Nationen Übles tun, das überlebt sie,

Das Gute wird mit ihnen oft begraben.

So sei es auch mit Deutschland!

Die edlen Politiker haben euch gesagt,

daß die Nation voll Herrschsucht war.

Und war sie das, so war’s ein schwer‘ Vergehen,

und schwer hat Deutschland auch dafür gebüßt.

Hier mit der Kanzlerins willen und der andern,

denn Merkel ist eine ehrenwerte Frau,

das sind sie alle, alle ehrenwert,

komm‘ ich bei Deutschlands Leichenzug zu reden.

Deutschland war mein Freund, war mir gerecht und treu.

Doch Politiker sagen, dass er voll Herrschsucht war,

und Merkel ist eine ehrenwerte Frau.

Deutschland brachte viel Gefang’ne Heim nach Berlin,

wofür das Lösegeld den Schatz gefüllt.

Sah das der Herrschsucht wohl an Deutschland gleich?

Wenn Arme zu ihm schrien, so weinte Deutschland

-Die Herrschaft sollt‘ aus hart’rem Stoff bestehen.

Doch Politiker sagen, dass er voll Herrschsucht war,

und sie sind ehrenwerte Leute.

Ich will, was diese sprachen, nicht widerlegen:

Ich spreche hier von dem nur, was ich weiß.

Ihr liebtet all ihn einst nicht ohne Grund

-was für ein Grund wehrt euch, um Deutschland zu trauern?

Oh, Urteil du entflohst zum blöden Vieh,

der Mensch ward unvernünftig ! Habt Geduld!

Mein Herz ist in dem Sarge hier bei Deutschland.

Und ich muß Schweigen, bis es mir zurückkommt….

Ihr guten lieben Freunde!

Ich muß euch nichthinreißen zu des Aufruhrs wildem Sturm:

Die diese Tat getan sind ehrenwert.

Was für Beschwerden sie persönlich führten?

Warum sie’s taten? Ach! Das weiß ich nicht.

Doch sie sind weise und ehrenwert

und werdenEuch sicherlich mit Gründen Rede stehn.

Nicht euer Herz zu stehlen, komm ich, Freunde:

Ich bin kein Redner, wie es Merkel ist.

Nur, wie ihr alle wißt, ein schlichter Mann, dem Freunde ergeben.

Und das wußten die Gar wohl, die mir gestattet, hier zu reden.

Ich habe weder Schriftliches noch Worte, noch Würd und Vortrag,

noch die Macht der Rede, der Menschen Blut zu reizen:

Nein, ich sprech nur geradezu und sag Euch, was ihr schon wißt.

Ich zeig euch des Geliebten Wunden, die armen stummen Wunden!

Heiße die statt meiner reden.

Doch wäre ich Merkel und Merkel ich, dann gäbe es einen,

der Euere Geister schürt‘ und jede WundeDeutschlands eine Zunge lieh,

die selbst die Steine Berlins zum Aufstand würd‘ empören.

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Der Stein des Weisen

Auszug aus dem Roman von Ignaz König

Kapitel 1 – Der Regisseur

„Gott muss ein Drehbuchschreiber sein, denn heißt es nicht: Am Anfang steht das Wort?Ist die Welt nicht eine Bühne, wo Tragödie und Komödie sich treffen?Ein Ort wo wir alle Schauspieler sind – ein Jeder gleichzeitig Hauptdarsteller für sich selbst und Statist für die Mitmenschen ist?Ist das Leben nichts Anderes als der Verlauf einer Dramaturgie eines Schreiberlings?Ist der Mythos von den Göttern nichts weiteres als eine literarische Größe – nur Hirngespinste welche entsprangen der Feder von Märchenerzählern ?
Es heißt in der Edda: „Sieben Siegel hüten die Deutsche Sprache und sieben Riegel Recht und Poesie“. Die Edda ist eines der besten literarischen Werke der Menschheit und erzählt uns von einer Welt, von der die Bibel nichts sagt. Sie erzählt von der Götterwelt und Denen, die da im Himmel wohnen. In der Bibel ist Gott einfach da, vorhanden und …basta ! Erzählt wird nichts von seiner Welt. Doch in beiden Büchern wird von der göttlichen Gestalt berichtet, in der Gemeinsamkeit des Wanderstabes und der Kutte, die die wahre Gestalt des Weltenwanderes verhüllt. So zieht Wodan der Wanderer durch die Welten und befragt die Weisen auf der Suche nach den zehn Gerechten. Der Wanderer ist der, der da von sich selbst sagt:“ Ich bin der, der da viele Namen trägt !“
Viel ist über ihn geschrieben worden, über den Herrn. Viele Namen werden wurden Ihm gegeben, sie nannten ihn  Odin, Zeus, Jupiter, Anubis,  Jahwe und Allah – zu finden ist er in den heiligen Schriften der Religionen. Nun gibt es eine Umfrage, die belegt, dass mehr als 80 Prozent der Weltbevölkerung den festen Glauben an die Éxistenz eines ‚Göttlichen Wesens‘ hat. Und es gibt die Aussage, dieses die Natur selbst uns den Begriff der Götter in das Herz gelegt hat. Selbst die Völker ohne Schriften, die Naturvölker vertreten diesen Glauben.
Gesetzt den Fall, dass die Geschichten in den heiligen Schriften und Göttererzählungen frei erfunden sind und nichts mit der Realität zu tun haben – so hat dennoch die reine Existenz dieser Bücher die reale Weltgeschichte beinflußt – wie ein Computerprogramm einen Ablauf von Geschehen erzeugt. Diese entstanden aus der Reibung zwischen den Gläubigen und anders Gläubigen. So gesehen ist Gott versiegelt in einem Buch und ist dort gefangen wie ein Dschin in einer Flasche. “
Der alte Mann hob die grüne Flasche vom Kneipentisch und schenkte uns ein. Danach betrachtete er die Flasche leicht lächelnd eine Weile und stellte sie wieder hin. „Weißt du mein Junge, dein Geist ist nicht up-to-date. Ich habe das Gefühl, du kannst mir nicht folgen. Du solltest wieder mal meditieren, so wie ich es dir einst beibrachte. Na, ja, damals warst du noch ein Kind und nun bist du ein Mann und sogar ein Vater, wie ich hörte ?“
Ich hatte diesen Mann aufgesucht, weil ich instinktiv wusste, dass er mir ein paar Fragen beantworten kann. Fragen, die mich quälten und mein Leben verdarben, weil ich keine Antworten finde. Dieser Mann war ein alter Freund der Familie. Mehr noch, einst war er mein Mentor. Er ist so etwas wie ein Schamane, bärtig und weißhaarig bietet er den Anblick eines Druiden, was er auch irgendwie ist. Ich erinnere mich noch an den Tag, als er mich zu dem verborgenen Hain mit den Steinen führte. Kurz vorher hatte ich ihn durch einen Freund kennengelernt. Er war damals ein Filmemacher und experimentierte mit verschiedenen Formaten und er suchte einen Moderator. Ich war 18 und strauchelte sinnlos und orientierungslos durch mein junges Leben. Es war geprägt durch Drogenkonsum und Engangements im Rotlichtmilieu. Und mit dem Menschen, der mich am meisten liebte, meine Freundin, mit der hatte ich immer Zoff. Und auch keinen Job hatte ich und sah keine Chance im Weltmeer der Arbeitslosigkeit, die in meiner Stadt herrschte.
Eines Tages fragte mich ein Freund, der mit ihm TV machte, ob ich nicht Lust hätte bei einem Projekt mitzumachen. Ich sage ja und fand mich am nächten Tag in einem Filmstudio. Richtig so mit fetten Kameras, wie sie in Fernsehshows benutzt werden. Sie waren montiert auf Lauflafetten und hinter jeder Kamera standen zwei Leute. Einer war der Kameramann, man erkannte ihn am Headsead. Der zweite war der Kabelträger. Dann war da diese große blaue Wand.  Und die Decke erst, sie war vollgehängt mit Lampen aller Art und verschieden Farben. Einer rannte mit einer langen Stange durch den Saal und schraubte hektisch an den Einstellschrauben der Scheinwerfer. Neben dem Saal war der Regieraum, da war alles voller Geräte, Videoschirmen und Knöpfen. Er war durch ein Fenster vom Actionsaal einsehbar. Hinter der Scheibe vor den Monitoren saß mein Freund und gab per Funk Kommandos an die Kameramänner, während er an den Knöpfen und Schaltern hantierte. Ich hob meine Hand um ihn durch die Scheibe auf mich aufmerksam zu machen. Da wurde sie auch schon ergriffen und ich hörte eine Stimme sagen: „Komm mal mit und stell dich da mal hin.“ Die Hand zerrte mich unter den Scheinwerferspot an eine Stelle die am Boden mit einem Klebeband markiert war. „So genau da bleibst du stehen und rührst dich keinen Zentimeter. Hörst du ? Die Kameras müssen den Weißabgleich und die Schärfeeinstellungen machen. Und auch das Licht mus eingestellt werden. Also rühr dich nicht vom Fleck!“ Schon war dieser merkwürdige Mann wieder verschwunden. Die Scheinwerfer hatten mich geblendet, so dass ich nur schemenhaft sehen konnte. Doch seine Stimme schien überall zu sein und gab Anweisungen an irgendwelche Leute. So stand ich nun beäugt von drei Kameras in diesem Lichtkegel wor dieser blauen Wand. Alle waren beschäftigt und ich stand und stand und stand. Nichts weiters schien zu passieren. Dann brachte einer einen blauen Stuhl und stellte ihn hinter mich vor diese blaue Wand. Ich hörte diese Stimme aus dem Regieraum brüllen: „…und Action….“.
Ich tat nichts und stand doof da. Dann hörte ich wieder:“…und Aaaaaaaction….“ Ich blieb stehen und tat nichts. „Was ist los mit dem da …weiss der nicht, was der zu tun hat…verdammt noch mal…er soll sich hinsetzen !“, kreischte die Stimme aus dem Regieraum. „Pssssst“, ein Kameramann lenkte meine Aufmerksamkeit auf sich:“ du sollst dich hinsetzten.“ Ich verstand nicht ganz und zuckte mit den Schultern. Der Kameramann deutete mit dem Finger in meine Richtung und flüsterte: „auf den Stuhl setzen, da hinter dir.“  Ich setzte mich. Dann sollte ich aufstehen. Mich wieder setzen und aufstehen. Setzen, aufstehen. Danach lief ich vor dieser Wand von links nach rechts und von rechts nach links – zur Kamera und von der Kamera und ich lernte den Moonwalk. Das laufen auf einem Fleck in einem Lichtkegel vor einer blauen Wand. Dann kam ein lautes: „…..und Cut. “ aus dem Regieraum gebrüllt. Das Licht ging aus und die Kameraleute fingen an die Kameras abzubauen.
Tommi kam aus dem Regieraum gerannt: „Hey Dennie, komm mal mit, das musst du sehen, das sieht echt geil aus.“ „Was sieht geil aus, Tommi?“  „Na, deine Performance, natürlich. Ist echt gut geworden, Mann. Diddi ist echt zufrieden.“ „Diddi? Wer ist das?“ „Na, der Produzent. Ich hab dir doch von ihm erzählt. Der hat zwar nie Kohle, aber irgendwie schafft er es immer wieder Filme zu machen. Was für Filme? Na, Fersehshows hat er gemacht, Talkshows, Dokumentarfilme, Hochzeiten und Animationsfilme. Hast du nicht gesehen „The Pirates of the golden Skull“? Der lief letztens im Regionalfernsehen. “ Wir gingen in den Regieraum. Auf den Monitoren war überall ich zu sehen. Aber ich stand nicht vor einer blauen Wand und saß auch nicht auf einem blauen Stuhl. Ich saß auf großen Steinen. Im Film lief ich durch römische Tempel und germanische Wälder und ich saß auf diesen seltsamen Steinen. „Gut gemacht. Die Aufnahmen sind zu gebrauchen. Schluß für heute.“ Diddi der lässig im Stuhl vor den Monitoren saß betätigte einen Schalter und die Monitore wurden schwarz. Er stand von seinem Stuhl auf und gab mir lächelnd die Hand: „Angenehm, du bist also der Dennies…hm…Tommi hat mir schon von dir erzählt…du siehst kameratauglich aus. Also ich muss los…wir sehen uns dann morgen für die Außenaufnahmen. Bis dann.“ Diddi nahm seinen Aktenkoffer vom Boden und legte ihn auf den Tisch. Dann öffnete er ihn und entnahm ein Manuskript. Er reichte dieses zu mir und sagte: „Ach, hätte ich fast vergessen. Hier der Text, den musst du bis morgen können.“
Am nächsten morgen radelten Tommi und ich mit unseren Fahrrädern raus zu Drehort. Der war ziemlich weit raus aus der Stadt und wir brauchten über eine Stunde um dahin zu kommen, zu diesem Hain. Diddi war schon da und hantierte mit der Kamera herum. Mal stellte er sie hierhin. Mal stellte er sie da hin. Dann bemerkte er uns. „Na, alles klar ? Es ist alles vorbereitet. Wir können gleich los legen. Wie sieht es aus ? Kannst du deinen Text ?“ Oh, dieser Text. Verdammt noch mal. Ich hatte ihn zwar kurz überflogen aber eigentlich nicht inhaltlich begriffen. Nun, gestern war es spät geworden und ich hatte auch noch Zoff mit meiner Freundin. Es dauerte fast die ganze Nacht, bis wir uns wieder versöhnt hatten. Nein, für den Text hatte ich keinen Sinn gehabt.
„Nun sagt doch mal was Leute. Schaut doch mal hin! Was für eine göttliche Kulisse?“ Diddi tanzte wie ein Derwisch und umrundete dabei einen großen Steinhaufen aus der Germanenzeit. „Überlegt mal Leute. Diese Steine hier, dieser Steinkreis wurde errichtet lange vor Stonehenge und lange vor den Pyramiden. Sie wurden errichtet von unseren Vorfahren, sie sind ein Denkmal aus der Steinzeit!. Über unzählige Generation hinweg kamen und kommen Menschen an diesen Ort und vertrauen diesen Steinen ihre Sorgen, Nöte und Wünsche an, und, halten Stille Ansprache. Das geht seit Jahrtausenden so. Es passiert ohne Priester, ohne Dom, ohne Orgelmusik und ohne Prunk, Protz und Papst. Hier in diesem verborgenen Hain, zu diesen Steinen finden sich immer wieder Menschen ein. Warum ist das so?“
Ich wußte gleich was er meinte, was Diddi da sagte. Vielmehr spürte ich es. Dies hier war ein mystischer Ort. Das konnte man fühlen, es lag förmlich in der Luft. Auch Tommi empfand das gleiche. Irgendwie fühlten wir uns hier in die Märchenwelt der Gebrüder Grimm versetzt. Dornröschen fiel mir ein. Dieser Ort schlief einen jahrtausendewährenden Schlaf gut verborgen in diesem abseits gelegenen Hain und geschützt von dem Unterholz und Dornengestrüpp was ihn umgab. Die Bäume um zu bildeten einen Kreis um einen Steinkreis, welcher so um die 15 meter im Durchmesser war. Mittendrin waren riesige Steinblöcke aufgetürmt. Sie bildeten den Mittelpunkt in dem Steinkreis. Dieser Mittelblock war rechteckig und die längen waren in Ostwest Richtung ausgerichtet. Es war Mittsommertag und zu der einen Himmelsrichtung stand der Mond und auf der entgegengesetzten Seite stand die Sonne am Zenith. Sonne und Mond standen sich genau gegenüber. Und dann sahen wir es. Auf den Steinen entstand ein seltsames Lichtspiel wunderschön anzusehen. Bis kurz vor diesem Moment war der Himmel von dunklen Regenwolken bedeckt. Als er dann aufriß und den Blick auf Mond und Sonne frei gab, da lenkten die Wolkenlöcher die Sonnenstrahlen wie Scheinwerfer über das Bülzenbett.
All das geschah in dem Augenblick als Diddi hinter seiner Kamera stand, hineinblickte und sagte;“Schiet, so geht das nicht. Wir brauchen mehr Licht. Das weiß doch jedes Kind, Belichtung ist das A und O der Filmerei.“ Dann richtete Diddi seinen Blick auf den Himmel und rief: “ Hey, ihr da oben, die da im Himmel wohnen. Ich brauche mehr Licht!“ Als dann genau in diesem Moment diese himmlische Beleuchtung der Szenerie eintrat war ich leicht geschockt. Diddi filmte das Bülzenbett und während er mit der linken Hand die Kamera bediente streckte er den rechten Arm gen Himmel.Dann machte er mit dem Zeigefinger eine kreisende Bewegung und unterstich diese mit den Worten: “ Sehr gut, nein fantastisch und wenn jetzt noch ein Regenbogen so im Hintergrund wäre, dann wäre diese Szene absolut perfekt. Wie sieht es aus da oben. Ist ein Regenbogen drin?“ Als dann auch noch ein Regenbogen am Himmel auftauchte, da wurde mir unheimlich. Ich sah diesen Diddi plötzlich mit anderen Augen.

Er schien mir irgendwie jemand anders zu sein, als er vorgab zu sein. Der war mehr als nur ein Filmemacher. Er hatte ein Geheimnis. Kann es sein das es da oben einen Beleuchter gibt, der den Befehlen dieses Regisseurs da Folge leistet? Mond, Sonne und Regenbogen zu gleicher Zeit an einem mystischen Ort und dieses Lichtspiel auf den Steinen. Alles getimt und passend zum Drehplan. Das war zu perfekt.  Das konnte doch nicht zufällig so sein. Oder doch? Überhaupt, dieses ganze Geschehen kam mir im nachhinein recht seltsam vor. Ich spielte meine Rolle wie in Trance. Ich rappelte den kompletten Text der Moderation herunter, als hätte ich nie was anderes gemacht. Wortgetreu und auswendig, obwohl ich ihn nicht auswendig gelernt hatte. Der Text war plötzlich auf meinen Lippen. So wie ihn Diddie von Einstellung zu Einstellung abrief. Da war kein Versprecher und kein Verhaspeln. Tief in meinem inneren hatte ich etwas begriffen und trug nun eine Frage im Herzen die es mit diesem Filmprojekt zu beantworten galt: „Was können Steine schon tun ? Was kann uns ein Mahnmal aus der Steinzeit sagen ?“ Ich ahnte damals nicht, auf welch lange Reise mich die Suche auf die Antwort führen würde. Ich suchte überall und doch war sie so nah. Ich wollte etwas finden, was als verloren galt. Aber ich wusste nicht genau was ich suchte, doch ich konnte nicht mehr anders als zu suchen. Es war ein innerer Zwang der micht trieb. Seit diesem seltsamen Drehtag am Bülzenbett etabliere sich in meiner Seele eine Unruhe. Ich wollte, nein, ich musste wissen – heute weis ich,  ich bin an jenem Tag auf die Suche nach der Weisheit aufgebrochen.

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Fragen zur Drehbuchmaschine

Ist es schwer die Drehbuchmaschine zu bedienen ?
Es ist kein echtes Problem mit einer Drehbuchmaschine ein Drehbuch zu schreiben – also eigentlich genau so schnell wie diesen Text. Nur heraus kommt ja kein textdokument, also ein Drehbuch – sondern eine Voridee aufbereitet als eine animierte Vorschau des eigentlich geplanten Films. Mit der Drehbuchmaschine wird ein animiertes Storyboard hergestellt. Das setzt Voraus, das eine Story oder Geschichte vorhanden ist, als ein Script dem die Animation folgt.
Die Maschine ist eigentlich eine Datenbank, wo Bewegungsmuster und Animationsspuren gespeichert sind. Nehmen wir an das Drehbuch sagt:  „Es regnet. Joe ist betrunken und torkelt über die Strasse.“  Nun geht man bei und ruft ein Set auf. In diesem Falle eine Straße. In Scenensuchwelt tippt man ein „Gehen“. Dann entscheidet man per Schieberegler wie gegangen werden soll, vorwärts, rückwärts, schnell, langsam, alt oder betrunken torkeln. Dann kopiert man seinen Avatar (Joe) auf das Animationsdummy (welches die Animationspur darstellt) und schon sieht man diese Scene im Film. Ach ja, und nicht vergessen, im Wettermenu noch den Regen wählen.
Warum werden in der Filmproduktionen solche Animationen benutzt ?


Nun, bevor ein teures Set gebaut wird, braucht es eine Vorlage, wo Beleuchtung, Kameraeinstellungen, Wind und Wetter, Stunts und Explosionen vorher Simuliert werden. Das geht heute bequem am Computer. Gefällt dem Produzenten etwas nicht an der Story, den Kamerafahrten, der Scene,  der Konzeption – dann kann es schnell verändert werden. Das heißt der Drehbuchschreiber der Zukunft muss beides können. Er muss textlich versiert sein wie bisher, aber auch technisch versiert sein, um sein Produkt den Produzenten auch in der Weiterentwicklung des Projektes, in Form eines animierten Storyboards schmackhaft machen zu können. Dadurch lassen sich die Dimension des Projektes und auch der Kostenfaktor besser abschätzen.
Wie lange dauert es aus einem Script ein animiertes Storyboard herzustellen?


Das ist eine Frage wie das Endprodukt aussehen soll und ob komplexe und schwierige Scenen gefragt sind, für die extra Sets, Kostüme und Gegenstände angefertigt müssen. Ist die Story einfach, d. H. es ist mit der Grundausstattung der Drehbuchmaschine zu bewältigen, dann braucht ein Mensch ca. 30 Tage um ein animiertes Storyboard in Spielfilmlänge her zu stellen.
Zum Vergleich, ein Film in der Qualität von Ice Age, braucht ca. 150 Leute, die 2 bis 3 Jahre Programmierarbeit leisten. Natürlich sind die Programme die von Hollywood benutzt werden viel teurer und komplexer und das Ergebnis hängt auch vom monetaren Einsatz und den Fähigkeiten von Spezialisten ab.
Die Drehbuchmaschine ist vom Konzept her zwar schneller, zum Vergleich 1 Mensch, 30 Tage, als die professionelle Filmhersteller, dafür ist der Outpur natürlich nicht in Kinoqualität – noch nicht. Aber dennoch ist das Ergebnis ansehbar und, wie gesagt, dieser Ansatz des Filmemachens ist noch in den Kinderschuhen, hat aber dennoch ein neues Genre geschaffen: die Machinima– Filmkunst.
Wie sieht die Zukunft aus ?


Motion Capturing, das Einfangen von Bewegungen auf dem Computer wird immer raffinierter. Z. B. Eingefangenes Bewegungsmuster eines Löwen auf der Jagd wird besetzt mit einem am Computer geschaffenen Ungeheuer. Das Ergebnis ist erstaunlich.

Dazu gesellt sich eine immer besser werdende Graphik, durch Leistungfähigere Rechner, was die Avatare immer Detaillierter erscheinen lässt, bis zu dem Punkt wo sie von Realfiguren nicht mehr zu unterscheiden sind. Ein 3D Scan einer Person genügt, und schon könnte John Wayne oder Humphrey Bogart neue Filmrollen übernehmen. Die Blockbuster der Zukunft werden wahrscheinlich hauptsächlich am Rechner entstehen – der Rechner wird große Studiokomplexe ersetzten. Das zukünftige Hollywood wird überall da sein, wo kreative Leute mit Rechnern filme machen – überall auf der Welt. Und sie werden weit aus schneller, besser  und effektiver als die heutigen Methoden der Filmproduktion sein.

Der Wanderer

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Filmen mit der Drehbuchmaschine

Stellen Sie sich einmal vor, sie könnten Filme genau so schnell erstellen, wie Sie Texte mit einem Textverarbeitungprogramm schreiben. „Gibt es nicht“, werden Sie sagen. Doch das gibt es – heute zwar nur für Animationsfilme – aber morgen vielleicht für Filme in Hollywoodqualität. Möglich ist das geworden durch das Konzept so genannter Drehbuchmaschinen – dass sind Computerprogramme, die ähnlich wie Textverarbeitung funktionieren. Lionhead Tech hat dieses Konzept vor 5 Jahren vorgestellt und Hacker habe dieses Programm fortentwickelt, so dass immer mehr Komponenten zur Verfügung stehen und aus dem Internet bezogen werden können. So wird es bald möglich sein, dass der Familienvater sich nachmittags hinsetzt und schnell mal einen Film für die Kinder „schreibt“.
Der Videograph D. Kerkau arbeitet seit geraumer Zeit mit dieser ‚Drehbuchmaschine‘ und die Ergebnisse sind erstaunlich. Sein neuestes Werk mit dem Titel „9AC – Arminius der Cherusker“ ist nun auch auf YouTube zu sehen. Dieser Film hat eine Lauflänge von erstaunlichen 120 Minuten und ist sehr unterhaltsam. Er erzählt die Lebens- und Liebesgeschichte von Arminius,  einem Urhelden der germanischen Geschichte,  auch bekannt als die ‚Varusschlacht‘. Filmemacher wissen, das Animation die teuerste und komplizierte Version des Filmemachens ist. Darum ist es um so erstaunlicher, dass die Produktionskosten von „9AC – Arminius der Cherusker“ nahezu bei 0 Euro liegen – es war eigentlich nur eine Frage des Zeitaufwandes des „Drehbuchschreibers“. In den letzten 4 Jahren hat D. Kerkau sage und schreibe 8 solcher Spielfilme (alle über 90 Minuten) erstellt, sowie unzählige Kurzfilme obendrein. Und das alles so nebenbei, wie er sagt. Ob Western, Science-Fiction, Horror, James Bond oder Ritter und Piratenfilm – alle Genres sind möglich und der Fantasie scheinen da keine Grenzen gesetzt zu werden.
Erstaunlich ist auch die Konzeption von „9AC – Arminius der Cherusker“, d. H. die Verarbeitung von Texten des Tacitus in das Geschehen, sowie die Verbindung von Realaufnahmen mit diesen Computergesteuerten ‚Virtuellen Schauspielern. Diese ‚Virtuellen Schauspieler‘, so sagt Kerkau, sind zuverlässig, Tag und Nacht einsatzbereit – beherrschen alle möglichen Stunts und brauchen weder bezahlt noch versichert zu werden. Er meint, dass die Erfindung der Drehbuchmaschine und der virtuellen Schauspieler (Avatare) es möglich macht, dass der schreibende Autor nun selbst zum Filmproduzenten wird – ohne Studio oder die Maschinerie, die sonst für solch ein Unterfangen benötigt wird. Das ist interessant, vor allem für Künstler mit dem kleinen Geldbeutel.

Arminius reitet in die Schlacht

Arminius reitet in die Schlacht (9AC – Arminius der Cherusker)

Arminius liebt ThusneldaArminius liebt Thusnelda (9AC – Arminius der Cherusker)

Die Römer hegen eigene PläneDie Römer hegen eigene Pläne (9AC – Arminius der Cherusker)

Copyright der Fotos: Creative Basement Media

Artikel: Der Wanderer

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Leben im Universum

1.         Einleitung

Man stellt sich wohl die Frage: „Wäre es überhaupt möglich für uns Menschen im All zu überleben und warum sollten wir die Erde überhaupt verlassen? Hat die Menschheit das „Know How“ für dieses Unterfangen? Was erwartet uns im Weltall Aliens oder gar Götter?

„Ist ein Leben im Universum eine Utopie oder Realität?

Tatsächlich ist doch das Leben selbst eine Ausgeburt des Universums. Bewiesen ist, dass der Mensch im All leben kann. Wenn wir das können dann können Andere es auch. Der Weise weiß, dass Realitäten Ausgeburten von Utopien sind!“¹

Schon seit Menschen gedenken brachen immer wieder mutige Männer auf zu neuen Ufern und das nächste Ufer ist das All, das mit seinen unzähligen Geheimnissen nur darauf wartet von uns erforscht zu werden.

Das Überleben im All wird für die Menschen mit Sicherheit alles andere als leicht. Die Versorgung mit lebensnotwendigen Rohstoffen, müsste weit entfernt von der Erde, autark organisiert werden. Die Besiedlung ferner Planeten wäre ein primäres Ziel um auch Jahrhunderte, Jahrtausende vielleicht sogar für ewig zu Überleben.

Natürlich warten im Universum Gefahren auf uns von denen wir bis jetzt nur etwas aus Science Fiction Romanen oder Filmen gelesen, gehört und gesehen haben, wir erzählen uns heute Geschichten über „Schwarze Löcher“, die „Supernova“, „Meteoriten Gürtel“ oder alles verbrennende „Sonnenstürme.“

Doch auch Jason und seine Argonauten erzählten sich einst Geschichten von den Ungeheuern der Meere; Argo baute Ihnen ein Segelschiff wie man es bis zu dem Zeitpunkt nicht kannte und niemand wusste ob das Schiff oder die Besatzung für dir Reise gerüstet waren; Ihre Expedition aber war am Ende erfolgreich. Sollten wir uns nicht ein Beispiel an den kühnen Männern der Geschichte nehmen und auch ein ganz neues Schiff bauen, wie es die Welt noch nicht gesehen hat und eine Expedition ins Weltall unternehmen?

Die Frage nach dem Warum möchten wir mit dem folgenden Video schon einmal im Voraus beantworten.

Wir beschreiben hier unseren Traum wie es unserer Meinung nach wohl möglich wäre dies Raumschiff anzufertigen und wir werden erklären wie wir uns die Eroberung der unendlichen Weiten des Universums durch den Menschen vorstellen.

2.         Das Raumschiff

Wenn man einmal das Weltall betrachtet mit der Frage: „Welche die perfekte Form darin ist?“ Wäre die Antwort: „Die optimale Form im Universum ist eindeutig die Kugel.“ Sonnen, Planeten und Sterne sind kugelförmig also sollte das Raumschiff die gleiche Form haben. Die einzelnen Decks werden wie bei einer Zwiebel umeinander gebaut, der Durchmesser sollte 10,15km betragen damit ausreichend Platz für alle Passagiere ist. Die Außenhülle besteht aus Stahl der mit Titan angereichert wurde dadurch wird er leichter und härter. Der Bau dieses Schiffes muss im Weltall stattfinden, in einer eigens dafür entwickelten Werft die im Orbit der Erde kreist, denn der Start von der Erde ist nicht möglich, durch die Gravitation benötigte man viel zu viel Energie um nur vom Boden abzuheben und zwar so viel wie die ganze Menschheit an einem Tag verbraucht, um dann aus der Atmosphäre auszutreten müsste man soviel Energie freisetzen das die Erde aus ihrer Umlaufbahn geraten könnte. Im Raumschiff muss eine autarke Stadt gebaut werden, mit Landwirtschaft, Handwerk, Ärzten, Wissenschaftlern, Schulen,  und auch Militär. Jede dieser Wirtschafteinheiten bekommt eigene Decks zur Verfügung gestellt damit sie ihre Aufgaben in vollem Umfang erfüllen können. Die gesamte Besatzung ist 144.000 Mann stark aber nur 4000 Besatzungsmitglieder sind für den Betrieb zuständig und nötig. Sie alle sind Juwelen, die wahre Elite ihres Faches, jeder Einzelne ein Specialist in seinem Aufgabenbereich. Wir nennen das Raumschiff ARC.

2.1.     Die  Logistik

Die Logistik Kette beginnt bei der Beschaffung des Personals und der Bauteile die man für das gesamte Projekt benötigt. Hierbei gilt der Grundsatz eines jeden Logistikers: „Perfektion ist dann erreicht wenn man nichts mehr weglassen kann.“ Als erstes stellt man eine Eliteeinheit zusammen die für die Rekrutierung weiterer Spezialisten verantwortlich ist. Spätestens wenn die ersten Arbeitsgruppen vollständig sind beginnen die Vorbereitungen des Baus und die Verhandlungen mit den Herstellern und Lieferanten der Technik und der Rohstoffe derer es bedarf. Den Transport der Einzelteile hinauf ins All sollte man nicht mit konventionellen Space Shuttles bewältigen sondern man müsste Trägerplattformen errichten die an Ballons hängen. Diese Shuttle-Plateaus lässt man dann bis in die Stratosphäre also 40km hoch aufsteigen, von dort aus können wesentlich größere, neue Shuttles, die mehr lasten transportieren können, starten. Dies ist möglich weil die Erdanziehungskraft nicht mehr so stark auf die Shuttles wirkt außerdem ist der Widerstand der Atmosphäre in dieser Höhe nicht mehr so groß ergo ist der Materialverschleiß auch geringer. Hinzu kommt, dass durch diese Vorteile dann auch noch erheblich weniger Treibstoff verbraucht wird. Der erste Schritt im All wird sein in der Erdumlaufbahn eine Werft zu erbauen. Sie sollte so konstruiert sein das sie mit den einzelnen Decks des Raumschiffes wächst. Wenn diese Phase geschafft ist werden die Transportschuttles ihre Fracht in der Werft abladen, landen dann wieder auf der Erde, werden neu beladen und mit einer Plattform wieder in die Stratosphäre gebracht. Das letzte, das in das Raumschiff integriert wird muss ist die Elektronik also der gesamte IT-Bereich sein denn auf die Fortschritte dieser Branche die bis zur Fertigstellung des Raumschiffes enorm sein werden können wir unmöglich verzichten. Zum Beispiel ein Bordcomputer der überall im Schiff von autorisiertem Personal aktiviert und genutzt werden kann. Er wird zu Steuerung des gesamten Raumschiffes eingesetzt.

2.2.     Die Technik

Alle technischen Bestandteile des Raumschiffes sind heute schon entwickelt wie Sprachgesteuerte Computer und zum Beispiel das Fusionskraftwerk ohne Radioaktivität, dass den Rohstoff Helium-3 als Energielieferanten nutzt. Dieses Kraftwerk wurde am Max-Plank-Institut für Plasmaphysik  entwickelt und gebaut. Weiter haben wir Supraleiter um Strom mit weniger Wiederstand, weniger Hitze und mehr Effizienz von den Fusionskraftwerken in das Schiff zu verteilen. Und auch Graviter (Schwerkraftgeneratoren) sind uns bekannt der erste wurde schon 1949 von der US Army in der Praxis eingesetzt. Der Schwerkraftgenerator muss allerdings noch optimiert werden um eine maximale Erzeugung von G-Kräften bei geringster Energiezufuhr zu gewährleisten. In Deutschland sind erste Test erfolgreich verlaufen. Die Gewächshäuser, Biosphären und die Arcsphäre werden mit Led-Pflanzenzuchtlampen in den verschiedensten Ausführungen beleuchtet das garantiert gute Ernten und den niedrigsten Energieaufwand. Mit der richtigen Mischung der Leds simuliert man Tageslicht zu über 70%. Es werden insgesamt neun Wasseraufbereitungsanlagen eingebaut. Jede der neun Wasseraufbereitungsanlagen kann mehr als 40 m³ Abwasser pro Stunde wieder zu Trinkwasser aufbereiten. Das einzige, das aber sicherlich auch von Nöten ist, das wir noch nicht haben sind Schutzschilder wie wir sie aus Science Fiction kennen. Doch wenn nur halb soviel Geld in die Entwicklung eines Schutzschildgenerators gesteckt werden würde wie die Menschheit jedes Jahr in der Rüstungsindustrie versenkt, wäre dieser spätestens in 5 Jahren einsatzfähig.

2.3.     Der Aufbau

Wie schon in dem Vorhergehenden erwähnt soll der Aufbau im Erd-Orbit stattfinden. Wir haben jetzt die Werft gebaut und beginnen mit der Fertigung des Raumschiffes. Der Aufbau erfolgt wie gesagt Schicht für Schicht diese heißen Sphären jede ist einen Kilometer größer im Durchmesser als die Vorherige. Zu erst wird die innerste Kugel, der Maschinenraum konstruiert. Im Maschinenraum installiert werden später sechs Schwerkraftgeneratoren um sie herum sechs Fusionskraftwerke und ein ausgeklügeltes Belüftungssystem mit sechs Biosphären die den benötigten Sauerstoff erzeugen und natürlich auch Wasseraufbereitungsanlagen wie sie Klärwerke in Mega-Cities wie L.A. oder New York haben. Die nächsten beiden Sphären sind zwei riesige Wassertanks der erste, der kleinere Tank dient zur Versorgung mit Trinkwasser. Der zweite Tank ist für die Bio- und Arcsphären gedacht. Beide Tanks dienen außerdem auch zur Kühlung des Maschinenraums. Das heiße Wasser, das bei diesem Vorgang entsteht wird für die Heizanlage sowie für die Duschen verwendet und anschließend wieder gesäubert. In der Wohnsphäre finden insgesamt 144.000 Besatzungsmitglieder Platz. 140.000 werden für die Zeit des Fluges zum Mars in ein künstliches Koma versetzt, die anderen 4000 sind für die Überwachung und Betreuung der 140.000 Schlafenden und den Betrieb des Raumschiffes zuständig. Die Grundfläche der Wohnsphäre beträgt ca. 1262,82 km². In ihr finden auch noch die Humanitären Einrichtungen platz wie eine Krankenstation, eine Schule, eine Großküche und ein Speisesaal. In den Ökonomischen Sphären findet die Herstellung von Lebensmitteln, Kleidung, Medizin etc. statt. Außerdem befinden sich Labore, die ersten Gewächshäuser und Studienräume darin. Ein Teil der Ökonomie Sphäre 7 hat eine direkte Verbindung zu den Hangars und zwar die Lagerräume in denen das Material für die Marsbesiedlung lagert. Vor dem Bau der nächsten Sphäre müssen jetzt die Schwerkraftgeneratoren eingebaut werden. Jetzt bewegen wir uns in den Biosphären. Die Biosphäre 1 ist zum Anbau von Hanf gedacht diese Pflanze lässt sich vielseitig nutzen. Zum einen zur Herstellung von Textilien, als Isolationsmaterial, als Dichtmaterial und als Medizin.  Biosphären 2-6 dienen dem Getreide-, Obst- und Gemüseanbau. Alle Biosphären dienen auch der Sauerstoffproduktion. Sie sind an das Belüftungssystem angekoppelt. Da Pflanzen am Tag Sauerstoff produzieren und in der Nacht Kohlenstoffdioxid werden die verschiedenen Biosphären immer so Beleuchtet das in dreien Tag und in dreien Nacht ist. In der Arcsphäre den Decks a2 t – a21 t nehmen wir von jeder der uns bekannten Tier- und Pflanzenarten ein Paar mit, das sind dann ca. 2.952.960 Tiere und in etwa 1.000.000 Pflanzen. Jedes Deck hat eine ungefähre Höhe von 50m. Auch in den Arcsphären werden Teile des Sauerstoffs und der Nahrungsmittel erzeugt die benötigt werden. Die letzte Sphäre die Hangars werden die Raumflotte, Baumaschinen, und deren Werkstätten beheimaten. Die Außenhülle ist 50m stark allerding ist sie nicht aus massivem Titanstahl. Sie besteht aus drei 10m dicken Titanstahlschichten die mit einer speziellen Verstrebung verbundenen sind.

Sphären je 1km Höhe mit verschiedenen Decks:

1.         Maschinenraum

2.         Tank1

3.         Tank2

4.         Wohnsphäre

5-7      Ökonomische Sphären

8.         6Biosphären (jede Biosphäre 752,64 km²)

9.         Arcsphäre

10.      Hangars

11.      Außenhülle 50m Stärke

2.4.     Finanzierung

Beginnen werden wir mit der Gründung der Aviaonic-Rescue-Corporation ein Zusammenschluss von Logistikern IT-Spezialisten, Ingenieuren und Wissenschaftlern. Die Gründungsmitglieder der Aviaonic-Rescue-Corporation sind für die Kostenkontrolle des jeweiligen Bereiches zuständig. Das Gesamtvolumen ist im Voraus schwer einzuschätzen. Bis zur Entgültigen Fertigstellung werden es       ca. 50-100 MilliardenEuro sein. Die Finanzierung findet ohne jegliche Regierung statt sondern über den Verkauf von Bonds. Je Wertpapier werden 100.000€ in Feingold veranschlagt, hinzu kommt der Verkauf „Evacuation-Garanties“ zu 50.000.000 € in Feingold je Stück. Außerdem werden Private Finanziers gesucht und Spenden gesammelt.

3. Besiedlung neuer Planeten Schon seit längerem haben die Planetologen, Raumfahrtingenieure und Weltraumfans eine gigantische Vision. Die Schaffung einer zweiten erdähnlichen Umwelt auf einem neuen Planeten, die das Überleben der Menschheit möglich machen soll.

Das Konzept heißt „Terraforming“ und bezeichnet die gedachte Umformung anderer Planeten in bewohnbare erdähnliche Himmelskörper mittels zukünftiger Techniken. Fremde Planeten sollen so umgestaltet werden, dass darauf menschliches Leben mit geringem oder ohne zusätzlichen technischen Aufwand möglich wird.

3.1. Terraforming auf dem MarsDieses Konzept wäre am besten auf den Mars anwendbar, da der Mars die besten Voraussetzungen hat, um  die Bedingungen für eine langfristige Besiedlung möglich zu machen.

  • Die Rotationsrate des Mars ist mit etwas mehr als 24 Stunden fast identisch mit der irdischen Umdrehung.
  • Auch die Schwerkraft ist mit ca. 0,39g ausreichend, um für eine langfristige biologische Anpassung zu sorgen.
  • Da der Mars ca. 1,5 Mal so weit von der Sonne entfernt ist wie die Erde, erreicht ihn weniger als 50% des irdischen Sonnenlichts. Das ist aber immer noch viel mehr als für die Photosynthese gebraucht wird, also wird das Licht selbst kein begrenzender Faktor sein.
  • Eine weitere Eigenschaft eines bewohnbaren Planeten ist seine durchschnittliche Oberflächentemperatur. Auf der Erde herrschen heute 15°C, auf dem Mars dagegen -60°C. [vgl.: (McKay Die Grenzen der Bewohnbarkeit et. al. 1991)].
  • Der aber wohl wichtigste Faktor ist, dass es auf jedem bewohnbaren Planeten Wasser geben muss, und dies ist erst möglich, wenn die Temperatur zwischen 0°C und 30°C liegt. Ohne das Element Wasser würde es kein Lebewesen auf der Erde geben, das heißt, dass es auf jedem bewohnbaren Planeten auch Wasser geben muss, sonst ist ein Leben auf einem anderen Planeten und auch auf dem Mars unmöglich.

Nachdem die genaueren Eigenschaften dargestellt worden sind, die notwendig sind um ein terraforming durchzuführen, stellt sich die Frage, ob ein Leben auf einem anderen Planeten überhaupt realistisch wäre?

Die Evolutionstheorie beschreibt und erklärt die Entstehung der vielfältigen Arten auf der Erde als Ergebnis der Evolution, also müssten sich alle Lebewesen, wenn die nötige Atmosphäre geschaffen ist, innerhalb einer bestimmten Zeit ihrem neuen Lebensraum anpassen.

Außerdem ist es wichtig, den heutigen Evolutionsstand mit auf den neuen Planeten zu nehmen.

Die allgemeine Bewohnbarkeit eines uns fremden Planeten ist abhängig von

drei wesentlichen Faktoren:

3.2. Die Pflanzen versorgen die Lebewesen mit Sauerstoff, Nahrung und sogar mit Kleidung. Aber wie können die Pflanzen, in ihrer Welt und in ihrer Schaffung die man auch als Ökopoese bezeichnet, zustande kommen? Damit eine Flora existieren kann, muss eine geeignete CO² Atmosphäre vorhanden sein, die Menge an Kohlenstoffdioxid wird dabei von den Temperaturbedürfnissen der Pflanzen bestimmt. Der CO² Druck muss so hoch sein, um die Oberflächentemperatur dauerhaft über dem Gefrierpunkt halten zu können.Man braucht einen starken CO²-Druck, so wie er auf der Erde vorhanden ist, um die starken Schwankungen der auf dem Mars herrschenden Temperaturen von -60°C bis 0°C in den Griff zu bekommen. Ein Sauerstoffproblem wird es auf dem Mars nicht geben, da er durch photochemische Effekte ständig nachgeliefert wird. Außerdem ist der Marsboden stark oxidierend und ist deshalb wohl eher eine Quelle als eine Senke für Sauerstoff. Aber die Versorgung mit Stickstoff wird dagegen sehr viel schwerer, weil der N²-Partialdruck auf mehrere mbar angehoben werden muss, um die Instandhaltung und Herstellung von Biomasse bereitzustellen.Die Pflanzen könnten sich durchaus entfalten, wenn die richtigen Umstände da sind.

3.3. Die Menschen benötigen eine höhere Konzentration in der Atmosphäre an CO², Stickstoff und Sauerstoff als die Pflanzen. Da der Mars viel weiter von der Sonne entfernt ist als die Erde, erhält dieser auch weniger Wärme und somit ist das Temperaturgleichgewicht bei -55°C auf dem Mars.Das Temperaturgleichgewicht auf den Mars macht das Überleben für einen Menschen eigentlich unmöglich. Man müsste auf dem Mars die Atmosphäre für Sonnenstrahlen erheblich durchlässiger machen, damit das Gleichgewicht über dem Gefrierpunkt liegt. Nur so könnte das Leben auf dem Mars oder einem anderen Planeten für den Mensch möglich sein.

3.4. Der Treibhauseffekt könnte die Lösung sein, um das Überleben für einen Menschen auf einem fremden Himmelskörper zu ermöglichen.Denn durch die künstliche Erwärmung der Polkappen wird CO² frei und sorgt dafür, dass die Atmosphäre dichter wird und mehr Wärme zurück behält.Das am Anfang herrschende Gleichgewicht kann außer Kontrolle geraten, da die Polkappen komplett verdampfen könnten und die Temperatur dadurch weit ansteigen würde, denn man weiß nicht genau, wie viel Grad Celsius man erst einmal per Gewalt vorgeben muss, damit die Erwärmung normal verläuft oder außer Kontrolle gerät.

3.5. Schlussfolgerung Die Erzeugung einer warmen, sauerstoffhaltigen Marsatmosphäre scheint also grundsätzlich machbar zu sein. Wenn Stickstoff und Sauerstoff in ausreichender Menge vorhanden sind, muss man nur eine geeignete Menge an FCKW zusammenstellen und die Erwärmung läuft von alleine.So könnten sich die Flora(= Pflanzenwelt), die Fauna(=Tierwelt) und die Menschen voll und ganz nach ihren Bedürfnissen entfalten. Wenn man mal davon ausgeht, dass sich in weiter Zukunft noch einiges in der Technik usw. verbessern wird, kann man damit rechnen, dass es irgendwann eine Besiedlung eines anderen Planeten geben wird. Durch die positive Veränderung könnte eine für Pflanzen erträglich CO² Atmosphäre geschaffen werden. Also sobald die Temperaturen im Sinne von uns Lebewesen erhöht werden, würden automatisch Wasserdampf und CO² frei. Die Erwärmung würde sich noch mehr beschleunigen. Nach einigen Jahrzehnten oder auch Jahrhunderten könnte es soweit sein, dass der Mensch ohne seinen „Raumfahrtanzug“ den Boden eines fremden Planeten betreten kann. Gleichzeitig könnten große, von Kabinen umgebene Städte entstehen, in denen eine  mit Luft gefüllte Atmosphäre erhalten bleibt. Auch Pflanzen  könnten überleben.

Einen anderen Planeten für ein „Terraforming“ in Betracht zu ziehen scheint ziemlich unwahrscheinlich, da der Mars am geeignetsten für ein Terraforming ist. Aber vielleicht wird man im Laufe der Zukunft noch einen geeigneteren Planeten finden.

4. Wie könnte das Leben in den Unendlichen Weiten aussehen?

Wir reden davon ein Raumschiff für das Fortbestehen der Menschheit zu bauen und davon andere, uns fremde Planeten zu besiedeln. Doch da stellt sich die Frage wie das Leben im Weltraum wäre, wie würde sich unser Alltag verändern, wie wird es mit der Schule oder im Beruf weiter gehen. Wie würde unsere Freizeit aussehen, vor allem auf dem Raumschiff, wo man auf engstem Raume zusammen leben müsste. Dort fehlt dann wahrscheinlich auch der Platz für verschiedenste Freizeitaktivitäten. Auf einem neu besiedelten Planeten müsste man alles neu aufbauen und dort würde man sich erstmal um die überlebenswichtigen Dinge kümmern, wie Ernährung oder Sauerstoff. Gerade bei der Ernährung wird es Probleme geben, da nur wenige Tiere mitgenommen werden können, wird es ein paar Jahre dauern bis man überhaupt wieder Fleisch essen kann. Das heißt, dass die gesamte Menschheit vegetarisch essen müsste, bis die verschiedenen Tierarten sich vermehrt haben. Es wird also eine lange Zeit dauern, bis ein normales Leben, wie wir es kennen, möglich ist.

Alles im Allen würde sich das Leben für die gesamte Menschheit, also drastisch verändern.

4.1.Freizeit

Die Menschen werden gerade, wenn es um ihre Freizeitaktivitäten geht, stark zurück stecken müssen. Die ersten Monate, oder vielleicht Jahre, werden sehr hart werden, da die Menschheit alles neu aufbauen muss. Sie müssen sich zu aller erst eine neue Existenz schaffen und sich an die Umgebung gewöhnen, im Raumschiff, wie auch auf den neuen Planeten. Im Raumschiff wird die Zeit zum bauen und der Platz, zum Beispiel für einen Sportplatz oder für ein Kino fehlen. Man kann kein Fernsehen und auch nicht ins Internet, all diese Dinge müssen zuerst neu aufgebaut werden. Man wird auch in der ersten Zeit nicht mehr telefonieren können, da es kein Netz gibt. Es kann also sein, das man Freunde oder Familie hat, die weit von einem entfernt leben, nicht erreichen kann und so auch nicht herausfinden kann wo sie wohnen. Die Chance ist also sehr gering, Sozialleben mit Familie, Freunde und Hobbys wieder ganz normal weiter zu führen.

Die erste Generation wird also hart arbeiten müssen, damit die Zweite wieder, so wie sie es gewohnt sind, leben kann. Erst sie werden die Früchte, aus der Arbeit derer Vorfahren, ernten können, um in ihren relativ normalen, aber immer noch neuen, Alltag zurück zukehren.

4.2. Schule

Natürlich wird sich auch die Schule in der Zukunft verändern und weiter entwickeln. Doch eigentlich tut sie das schon seit Jahren, es gibt ständige Änderungen an Lehrplänen und Schulsystemen, doch diese werden sind nur minimal und werden auch nur geringfügig war genommen. Denn es ist kein großer Unterschied zwischen der Schule, wie wir sie kennen, und der wie sie vor 20 Jahren war. Doch könnten wir mit unseren neumodischen Technologien, das nicht ändern? Wären nicht schon viel weitere Quantensprünge möglich?

Es gibt immer noch viele Probleme mit denen gekämpft werden muss. Jeder verbindet Schule immer noch mit büffeln, Langeweile, Stillsitzen und Leistungsdruck. Heutzutage werden die Schüler schon in einem Schnelldurchlauf, von 12 Jahren, durch die Schullaufbahn geschickt, dabei wächst der zu bewältigende Lernstoff täglich und die Zeit fürs Lernen wird immer knapper. Dabei steht auch oftmals nicht die gesamte Zeit zur Verfügung. Diverse Veranstaltungstage und -wochen, Ferienzeiten und Lehrermangel sorgen dafür, dass Schülern kostbare Jahre verloren gehen. Den Schülern wird auch viel, eigentlich unnötiges Wissen eingetrichtert, von dem sie im späteren Leben meist nie Gebrauch machen werden. Deshalb sollten Lehrer neu ausgebildet werden, es sollten aktuellere Themen angesprochen werden und Schule sollte mehr auf das spätere Leben vorbereiten. Hier ein paar Beispiele die, die Schule verbessern würden:

  • Eine 100%ige Lehrerversorgung, zu jeder Zeit, auch bei Krankheit, Fortbildung etc., also eine Garantie auf Unterricht
  • Reduzierung der Klassengröße auf maximal 20 Personen
  • Stärkung des kreativen, sozialen und sportlichen Bereichs
  • Überarbeitung der Lehrer Aus – und Weiterbildung, die den veränderten Anforderungen gerecht werden
  • Individuelle Förderung
  • Stärkung der frühkindlichen Bildung (Motorik, Sprache, Wahrnehmung, Denken, Sozialverhalten)
  • Verbesserter Übergang von Schule in Studium und Beruf

Es ist nun Zeit für eine grundlegende Veränderung der gesellschaftlichen und politischen Prioritäten für die Bildung der Kinder und Jugendlichen. Das gesamte Schulsystem muss sich drastisch verändern um auf das neue Leben vorzubereiten, sie wird sich auf globales Denken und Handeln ausrichten müssen. Die Schule muss verantwortungsvoll und zeitgemäß ausgestattet werden, denn die Schüler sind die Zukunft der Menschheit, also darf auch nicht daran gespart werden auch wenn überlebenswichtige Dinge zu aller erst im Vordergrund stehen.

Doch wir hätten eine Idee, wie sich die Schule, schon in ihrer Basis und in ihren grundlegenden Ausrichtungen völlig verändern würde: Schule von zu Haus aus.

Jeder Schüler wird mit einem Laptop ausgestattet und ans Internet angeschlossen, wenn es dann wieder voll hergestellt und funktionsfähig ist, um online den Unterricht in Echtzeit zu erleben. Man hätte immer alle Lehrmaterialien, Hausaufgaben, Arbeiten, Tests und Übungsmaterial parat, Direktchats mit Lehrern und Mitschülern ermöglichen das Nachfragen und das gemeinsame Lernen und Erleben, verpasster Unterrichtsstoff gehört der Vergangenheit an, ob wegen Krankheit oder Unaufmerksamkeit, es stünde nämlich allen Schülern zu jeder Zeit zur Verfügung, das uploaden von Hausaufgaben direkt vom Schulserver aus und das alles ohne lästige Schulwege mit schweren Tornistern oder Rucksäcken. Ein Laptop für jeden Schüler ist außerdem wesentlich günstiger als jedes Jahr neue Schulbücher zu besorgen, diese Investition wird sich schon nach kurzer Zeit wieder rentieren. Dieses Zusammenarbeiten vom Computer aus, wird jetzt schon in vielen Büros angewendet und zeigt sich als äußerst sinnvoll und vorteilhaft.

Es ist eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis sich die Schule so entwickeln wird, die Menschheit ist nun bereit für solch ein System.

4.3. Beruf

Für die Beforschung neuer Planeten, weitere Entdeckung des Weltalls und Steuerung und Instandhaltung des Raumschiffes, werden wir hoch qualifizierte Kräfte benötigen. Raumfahrtexperten, Astronomen, Biologen, Ingenieure und andere Techniker werden benötigt, denn erst sie machen eine Umsiedlung möglich. Doch auch für den Alltag werden verschiedene Berufszweige, da diese dringender gebraucht werden als Andere, ausgedehnt. Hier Beispiele für die wichtigsten zukunftsträchtigen Aufgabenbereiche:

  • Berufe der IT- Branche

Berufe die mit der Herstellung und Programmierung von Computern zu tun haben, also Computer- und Datenverarbeitungsspezialisten, wie Fachinformatiker oder Mikrotechnologen.

  • Klassische Produktions- und Dienstleistungsberufe

Hier werden Fachkräfte für die Metall-, Elektro- und Baubranche benötigt, ebenso Industriekaufleute und Techniker.

  • Soziale, pflegende und unterrichtende Berufe

Es wird zukünftig immer mehr alte Menschen geben, diese müssen von Kranken- und Altenpflegern versorgt werden. Es werden, aber auch viele Lehrer benötigt, heutzutage gibt es schon einen großen Lehrermangel, der in der Zukunft beseitigt werden sollte.

  • Ökologieberufe

Insbesondere im Sektor erneuerbare Energien werden Fachkundige benötigt, die sich mit Wind- und Solarenergie, Wasserkraft und Bioenergie auskennen.

  • Forschung

Gerade im Bereich Forschung werden viele Wissenschaftler benötigt, da der neu besiedelte Planet erstmal erkundet und erforscht werden kann.

5. Was begegnet uns im All

5.1 Die Supernova:

Das schnell und plötzlich eintretende Aufleuchten im Universum, ist die Explosion eines Sterns am Ende seiner Entwicklung. Dieses Ereignis

nennt man Supernova. Das „Nova“ im Namen, bedeutet „Neuer Stern“, da man früher angenommen hatte, das es sich bei der Supernova um einen neu entstandenen Stern handelt.

Bei der Explosion wird ein großer Teil des Sterns vernichtet und in Energie umgesetzt. Dadurch wird der Stern dabei Millionen- bis Milliardenfach heller.

Es kann sogar vorkommen, dass der Stern zeitweise heller strahlt als eine Galaxie und damit innerhalb weniger Wochen oder Monate, Energie ausstrahlen kann, wie die Sonne in 10 bis 100 Millionen Jahren.

Es gibt zwei Typen der Supernova:

Typ 1:

Bei einer Supernova Typ 1 explodieren Sterne mit geringer Masse. Die Supernova kann nur entstehen, wenn zwei Sterne einander in einem geringen Abstand umkreisen. Dieses System nennt man das „Doppelsystem“.

Der ausgebrannte Sternenrest, auch „Weißer Zwergstern“ genannt, bekommt von seinem Begleiter „frisches“ Brennmaterial. Ein typischer Begleiter des Zwergsterns ist der „Rote Riese“. Der rote Riese ist ein Stern von großer Ausdehnung. Wenn der weiße Zwergstern genug Material gesammelt, beginnen im Inneren des Sterns Fusionsprozesse, die dazu führen das der Stern explodiert, weil diese Prozesse so energiereich sind.

Typ 2 :

Die energiereichsten Prozesse, im Zusammenhang mit einem Stern, sind die des Typ 2. Wenn ein roter Riese, der um ein Vielfaches größer als unsere Sonne ist, seinen Vorrat an Brennmaterial aufgebraucht hat, entstehen solche energiereichen Prozesse. Der Stern fällt in sich zusammen, da er sich nicht mehr stabil halten kann. Die unstabile Haltung des Sterns wird dadurch ausgelöst, dass seine eigene Schwerkraft die Oberhand gewinnt. Durch diesen Vorgang, wird eine gewaltige Menge an Energie frei gesetzt. Es ist möglich, dass der Stern durch die Explosion heller strahlt, als die Galaxie in der er sich befindet. Es kann dadurch sogar ein schwarzes Loch oder ein Neutronenstern entstehen. Neben den kompakten Objekten, schwarze Löcher und Neutronensterne, kann man die ausgedehnte Materie der Explosion, als „Supernovaüberrest “ beobachten.

5.2 Schwarze Löcher

Ein schwarzes Loch ist ein Objekt im Universum, an dessen Oberfläche die Schwerkraft so stark ist, dass nichts, nicht einmal Licht, dieses Objekt verlassen kann. Schwarze Löcher sind nur durch die Auswirkungen auf ihre Umgebung zu erkennen und auch nur dadurch kann man feststellen, ob sie überhaupt existieren.

Schwarze Löcher entstehen durch Sterne die am Ende ihrer Lebensdauer zu Roten Riesen oder Überriesen aufblähen und enden somit schließlich als schwarze Löcher, Neutronensterne oder Weiße Zwerge. Wege von Lichtstrahlen können von den schwarzen Löchern, durch ihre gewaltige Masse, verzerrt werden. Solche Verzerrungen können vorkommen, weil Schwarze Löcher als Gravitationslinsen wirken. An der Oberfläche der schwarzen Löcher ist eine so starke Anziehungskraft, weil sie zu winzigen Gebilden zusammengeschrumpft sind. Durch diese Anziehungskraft können schwarze Löcher sogar Licht verschlucken, wenn es ihnen zu nahe kommt. Daher kommt auch der Name „Schwarzes Loch“. Es wird angenommen, dass im Herzen jeder Galaxis ein schwarzes Loch existiert. Dadurch dass schwarze Löcher keine Strahlung aussenden sind sie für den Menschen nicht erkennbar, weil der Mensch nur Dinge sehen kann die entweder Strahlung aussenden oder reflektieren.

Es gibt zwei Arten von „Schwarzen Löchern“:

Stellare Schwarze Löcher :

Durch eine Sternenentwicklung entstehen stellare Schwarze Löcher. Sterne, die die vielfache Masse unserer Sonne besitzen, explodieren am Ende ihrer Lebensdauer als Supernova und der daraus entstehende Sternenrest kann dadurch zu einem solchen schwarzen kollabieren. Die stellaren Löcher können die 8-15 Mal die Masse der Sonne erreichen.

Supermassereiche Schwarze Löcher :

Diese Schwarzen Löcher können eine Masse erreichen, die Millionen- Milliardenfach so groß ist, wie die unserer Sonne. Die Entstehung dieser Löcher ist noch nicht heraus gefunden worden.

Ladung:

Durch eine einfallende, elektrisch geladene Materie, sollte jede Ladung in kürzester Zeit ausgeglichen werden, auch wenn die schwarzen Löcher bei ihrer Entstehung nicht neutral sein müssen. Deswegen ist es auch unwahrscheinlich sie in der Natur anzutreffen.

5.3.Meteoriten

Meteoriten sind Objekte die im Universum existieren. Sie bestehen aus Gestein und Metallen. Die Meteoriten können Metalle, wie z.B. Eisen, Gold oder Silber enthalten. Die Größe kann unterschiedlich sein. Meteoriten können eine Größe von nur einigen Metern bis zu mehreren Kilometern erreichen. Sie sind unförmig und man kann zwischen Eisen-, Stein- und Stein-Eisen-Meteoriten unterscheiden. Die meisten Meteoriten kommen aus dem Aterdiodengürtel, der sich zwischen den Planeten, Mars und Jupiter befindet. Es gibt auch welche die vom Mond kommen, aber es wurden noch keine entdeckt, die außerhalb unseres Sonnensystems entstanden sind. Die Krater die auf dem Mond zu beobachten sind, sind durch Meteoriteneinschläge entstanden.

Meteoritenarten:

Eisenmeteorit: Diese Meteoriten bestehen aus Eisen und Nickel und machen 5% alles Meteoriten aus.

Felsiges Eisen: Es besteht aus felsigen Material und Eisen.

Chondrit: Die Chondrit- Meteoriten machen 85% aller Meteoriten aus und kommen damit am häufigsten vor.

Achonriten: Es wird davon ausgegangen, dass diese Art von Meteoriten, vom Mars oder Mond stammen.

Was könnte ein Meteorit, durch Einschläge zerstören?

Meteoriten können so groß werden das sie große Objekte, wie z.B. unsere Erde zerstören können. Wenn die Erde mit einem großen Meteoriten zusammen stößt kann es also gewaltige Folgen haben. Irgendwann wird es passieren, dass so ein Zusammenstoß zustande kommt, aber es kann noch nicht gesagt werden, wann es soweit ist. Zurzeit gibt es auch Meteoriten, die der Erde gefährlich werden könnten, doch eine richtige Bedrohung für die Menschheit, stellen sie noch nicht dar.

6.         Fazit

Während der Ausarbeitung zu diesem Projekt sind mir die Bücher Jules Vernes in den Sinn gekommen. Er beschrieb einst über das Leben Kapitän Nemos 20000 Meilen unter dem Meer, die Reise zum Mittelpunkt der Erde und auch die Reise zum Mond. Zu seiner Zeit waren alle diese Geschichten reine Utopien und Phantasien doch heute haben wir U-Boote, Bohrer die immer tiefer zum Mittelpunkt der Erde vorstoßen und Raketen die Menschen zum Mond fliegen. So wurden Jules Vernes einstige Utopien zur Realität.

So hoffen wir, dass auch unsere heutigen Utopien von einem Leben im Universum, fern der Erde, in Zukunft Realität sein werden. Die Technik Haben wir, das Wissen haben wir auch und Gelehrte, Philosophen und weise Männer sagen schon lange das der Schritt ins All, die nächste evolutionäre Stufe ist. Doch durch das Führen von Kriegen hat sich die Menschheit immer wieder in Ihrer Entwicklung gebremst und die Erde ist über und über mit Menschenblut getränkt vielleicht benötigen wir einfach nur einen Neustart wie bei einen Computer der sich Aufgehängt hat.

Wir sind der Meinung:

„Wir Menschen sollten so schnell wie möglich mit der Realisierung des Projekt ARC beginnen.“

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Der Papst und das Unwahrscheinliche

Die Wahrscheinlichkeit vom Blitz getroffen zu werden ist ca. 1 zu 3,5 Millionen. Die Wahrscheinlichkeit im Lotto zu gewinnen ist 3 mal höher. Wie wahrscheinlich ist die folgende Story?

Stellen wir uns ein Begräbnis vor zu der eine Totenmesse gehalten wird. Der Sarg mit dem Verstorbenen ist aufgebahrt im freien, auf einem Treppenpodest. Auf dem Sarg liegt aufgeklappt eine große und mehrere Kilo schwere Kirchenbibel. Dann zum Ende der Messe passiert folgendes – ein Windstoß kommt aus dem nichts und klappt die Bibel, vor den Augen aller Trauergäste, mit einem Schlag zu.

Kann passieren, werden sie sagen – das war Zufall wird der Trauergast denken. Doch, wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit dafür, dass so etwas geschieht. Bei tausend Messen ? Bei hunderttausend, oder gar erst bei einer Million Beerdigungen? Dabei muss bedacht werden, dass immer beide Prämissen vorhanden sein müssen: 1. Aufbahrung des Sarges im Freien mit Messe und 2. eine Bibel muss auf dem Sarg liegen. Doch wie oft wird dieses Arrangement gewählt? Die meisten Messen finden in Räumlichkeiten statt. Dadurch verringert sich die Chance für das Eintreten eines solchen Ereignisses erheblich. Nehmen wir noch eine dritte Prämisse dazu und zwar, dass so etwas bei einer Messe für einen verstorbenen Papst passiert. So etwas wäre mathematisch geradezu unwahrscheinlich und doch ist es geschehen.

Bei der Totenmesse für Papst Johannes Paul II ist genau dieses passiert. Ein Windstoß fegte über den Platz und tat keinen anderen Harm außer das Buch der Bücher zu schließen. Und das mitten auf dem Sarg des Papstes, während der Messe. Vor den Augen der Priester, des Publikums und des Fernsehens. Milliarden haben es gesehen – aber Niemand hat es bemerkt.

Oder doch? Eigentlich nutzt doch die Kirche jedes Vorkommnis um es zu einem Wunder zu stilisieren – dieser Vorfall wäre doch prädestiniert um die Heiligkeit für die Seligsprechung dieses Papstes zu unterstreichen. Doch es herrscht dazu nur Schweigen. Und dieses Schweigen gib mir zu denken. Ist dieser Vorfall etwa der Eintritt einer Prophezeiung – vielleicht die von Fatima?

Wird unser Leben durch eine Reihe von Zufälligkeiten bestimmt oder steckt hinter allem doch so etwas wie ein Schicksal? Wenn die Bibel zufällig geschlossen wurde, dann brauchen wir uns keine Sorgen machen. Doch wenn dies ein Zeichen oder gar Warnung des Schicksals war, dann sollten wir darüber reden.

Denn wenn Gott selbst dem Wind dieses tun befohlen hat, dann muss die Frage lauten: „Wisst ihr, was das bedeutet?“

Nachtrag: Ich suche schon lange nach einer Videoaufnahme dieses Vorfalls – zwecks Analyse. Darum bitte ich diejenigen, die eine Aufzeichnung von dieser Totenmesse besitzen mich zu kontaktieren.

Der Wanderer

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