Merkels Lawinen-Party

„Lawinen kann man auslösen, wenn irgendein etwas unvorsichtiger Skifahrer an den Hang geht und ein bisschen Schnee bewegt. Ob die Lawine schon im Tal angekommen sei oder im oberen Drittel des Hanges, weiß ich nicht.“

Dieser Vergleich von Wolfgang Schäuble hinkt und stinkt gewaltig in Bezug auf das Geschlecht des ‚Skifahrers‘ und der Verwechslung zwischen der Definition von „etwas unvorsichtigem“ Verhalten. Richtig wäre gewesen von Vorsatz zu sprechen und vom dummen Tun, ohne vorher darüber mal nachzudenken, was solch eine Lawine auf ihren Weg nach unten alles mitreißt, und, ob sie das Dorf (BRD) im Tal am Ende total zerstört und begräbt.

Ich würde das Geschehen eher mit dem Verhalten einer naiven und weltfremden blutjungen Göre vergleichen, die auf Facebook zu einer riesigen Flashmob-Party in ihrem Elternhaus aufruft…und dazu gleich mit dem Geld ihrer Eltern ein passendes Video zur geplanten Party produziert. (http://www.welt.de/politik/deutschland/article145792553/Der-Werbefilm-fuer-das-gelobte-Asylland-Germany.html)

Und nun kamen Millionen aus aller Welt, um an der Party teilzunehmen. Und plötzlich stellt sie fest, dass sie nicht genug Getränke und Essen eingekauft hat, und auch nicht genug Schlafplätze und Platz hat um die Gäste, die nicht mehr gehen wollen, zu bewirten. Also wird von den Gästen das Versprochene eingefordert, manche sind betrunken, werden aggressiv und zerstören fachgerecht das Mobiliar und bereichern sich an den Vermögenswerten ihrer Eltern und, nun, besteht auch die Gefahr, dass sich ihr Heim in Flammen auflöst.

Also fragt sie, in ihrer Not, ihre Nachbarn, ob die vielleicht an der Party teilnehmen und diese mitfinanzieren wollen, weil die Polizei und Sicherheitskräfte nicht in der Lage sind, diese Party zu beenden. Und die Nachbarn ? Die zeigen ihr zurecht den Vogel und sagen sich „Die spinnt“. Anstatt zu helfen ziehen die Nachbarn verständlicher Weise lieber Zäune, beschweren sich über den Lärm und der Unruhe und bewaffnen sich, um ihr Eigentum und Leben zu schützen.

Und Papa Schäuble? Klar ist er nicht darüber amüsiert, was seine Tochter da so treibt. Aber was soll er denn machen, so hilflos wie er und seine Freunde hinsichtlich der Situation sind ? Nun versucht er das Verhalten seiner Tochter mit obigem Zitat zu erklären, aber auch das Kommando zu übernehmen und sein Haus zu retten. Aber wahrscheinlich ist es schon zu spät, weil es schon an den linken und rechten Ecken gewaltig brennt.

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Ebola und der Islamische Staat

Die Welt schreibt Ebola wäre keine Gefahr für Europa – Europa wäre dagegen gewappnet. Welch ein Unsinn sich die Schreiberlinge der Welt da aus den Fingern saugen.

Die Wirklichkeit ist anders. Vor Jahren hatte ich das zweifelhafte Vergnügen mich mit einem extremen Salafisten zu unterhalten.

Wir sprachen über den Islam und über die Beweggründe von Selbstmordattentätern, die sich einen Sprengstoffgürtel umschnallen um sich selbst zu töten und so viele Feinde wie möglich zu Allah mitzunehmen.

Bei dem Gespräch erwähnte der Salafist wie er die weitere Entwicklung der Selbstmordattentäter sieht:

“ In Zukunft werden wir Zugriff auf biologische Waffen haben und diese auch einsetzen. Ich denke da an mit EBOLA infizierte Attentäter – die wir, mit Geld ausgestattet, durch eure Hurenhäuser schicken – das ist dann das Ende eurer dekadenten und gottlosen Gesellschaft.“

Damals habe ich über diese Aussage nur den Kopf geschüttelt. Vor Jahren hätte man Labore gebraucht um an das Virus heranzukommen. Aber heute brauchen die ISIS-Kämpfer doch nur in Libera ein paar Leichen ausgraben und schon haben sie das Virus…

…und Geld haben sie auch …. auch Kämpfer mit europäischen Pässen . Sie werden kommen zu unseren Massenveranstaltungen und auch die Hurenhäuser aufsuchen.
Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.

Das liebe Schreiberlinge von der Welt, dieses Szenario haben die Salafisten schon seit Jahren als Gedankenspiel im Kopfe. Und heute haben sie die unwiderstehliche Gelegenheit sich das Virus anzueignen, zu nutzen und zu verbreiten.

Seid also wachsam …. es ist nur eine Frage der Zeit …. dann wird Ebola auch in die Redaktion der Welt kommen.

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100 Jahre Zoo am Meer

„Ein Film über den Zoo am Meer machen ? Da sind wir dabei“, sagten sich die Schauspieler Cedar Wolf, Ulf Ulbricht und Ullrich Matthaeus aus Bremen. Sie taten dies kostenlos weil sie ein Herz für den kleinen Zoo haben und auch weil das Script sie überzeugte.

Alles fing im Frühjahr an mit einem Besuch beim netten Herrn Eden im Archiv der Nordsee-Zeitung. Computer und Internet mögen zwar ganz nett und praktisch sein, doch die beinhalten nicht nicht den Geruch der Zeiten, wie das Papier der NZ-Ausgaben der damaligen Zeit … die vor hundert Jahren, 1913, als Dr. Lübben die Idee zu einem Aquarium in der Abfertigungshalle des NDL (heutigen Strandhalle) hatte.

Ulf Ulbricht überzeugt als Dr. Lübben und der Drehtag vor der Strandhalle, als der „Mann im Pinguin-Frack-Look“ über Pinguine sprach lockte viele Zuschauer an, die selbst noch Applaus spendeten nach dem Xten Take.

Auch Dank gebührt Ullrich Matthaeus der einen ganzen Tag lang immer wieder die nicht einfache gleiche Rede halten musste und wenn es dann ohne Versprecher klappte, da war das Mikrophon ausgefallen oder ein Problem mit der Kamera vorhanden ….“und noch einmal bitte … und action.“

Hervorheben muss man auch das Engagement der Produzentin Cedar Wolf, die für Alles sorgte, was Crew und Schauspieler so brauchten, vom Casting bis zum Catering – sie hat das ganze Projekt getragen und vorangetrieben.

Nach Monaten des Tuns ist der kleine Film zur Neueröffnung des lange vermissten Bremerhavener Aquariums fertig…und die Filmemacher hoffen, dass er gefällt und den Zuschauern dazu animiert mal selbst dort hinzugehen.

Zu sehen ist dieser Film hier
http://www.creative-basement.de/#100%20Jahre%20Zoo%20am%20Meer

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STONEHENGE 2012 und die galaktische Ausrichtung

Artikel von D. R. Kerkau

Die Kelten und Germanen wussten es schon lange vor den Mayas, denn die Wintersonnenwende war ihnen schon immer heilig. Stonehenge ist nicht nur
ein religiöses Konstrukt,  sondern auch ein astronomisches – vielleicht gebaut
in Hinsicht auf den 21.12.2012 – um einen wichtigen Punkt auf der Erde zu markieren.

Im Stonehenge Experiment http://bigbummi.blogg.de/eintrag.php?id=69  ging es um den Beweis, dass dieses Monument etwas mit Sonne, Mond und Sternen zu tun hat. Dabei ging man davon aus, dass heute Stonehenge durch den Kontinentaldrift an der falschen Stelle steht. Darum  hat man es neu berechnet und  das Monument an der vermeintlich richtigen Stelle nachgebaut, um zu überprüfen welches Schauspiel Sonne und Mond dort bieten.

Doch angenommen, dass die Druiden und Erbauer schon vor 5000 Jahren derartige astronomische Kenntnisse hatten, dann kann man durchaus auch vermuten, dass sie nicht nur den Stand der Sterne berechnen konnten, sondern auch den Kontinentaldrift.

Wenn das so ist, dann steht Stonehenge genau an der richtigen Stelle für ein Schauspiel, dass sich zu einer Wintersonnenwende ereignen soll.  Solche Monumente, wie auch die Pyramiden, wurden errichtet nicht für die Gegenwart der Erbauer, sondern als Botschaft und Zeugnis für eine weit entfernte Zukunft – in der ein kosmisches Ereignis stattfindet.

Und solch ein Ereignis, welches nur ca alle 26 000 Jahre stattfindet, erleben wir in diesem Jahr am 21.12.2012, welches als die GALAKTISCHE AUSRICHTUNG bezeichnet wird. http://www.multilingualarchive.com/ma/enwiki/de/Galactic_Alignment

Darum ist die Wintersonnenwende dieses Jahres  für alle wahren Kelten und Germanen ein besonderer Anlass um nach Stonehenge zu pilgern und auf den Spuren der eigenen Kultur zu wandern – und zu prüfen ob sich die Vorhersage der Völuspa (http://www.youtube.com/watch?v=0beOHHpjUPM), sprich Wallas Worte, sich  durch ein Himmelswunder erfüllen.

„Neun Welten kenne ich, von neun Welten weis ich, am starken Stamm der Erde.“

Ihre Worte bezeugen, dass die weisen Druiden schon wussten, dass unser Sonnensystem aus neun Planeten besteht.  Vermutlich hatten die Erbauer von Stonehenge schon tiefgreifende astronomische Kenntnisse und wussten wohl auch astrologisch um die WEISHEIT DER STERNE mit der Vermutung, dass die Konstellation der Sterne irgendwie das Schicksal der Menschen beeinflussten, wenn nicht gar bestimmen.

Wie auch immer, Stonehenge am 21.12.2012 ist mit Sicherheit eine Reise wert und da wird wohl das größte dort je dagewesene Fest der Kelten, Druiden und Germanen stattfinden, wo reichlich Met zum Wohle Odins und der Götter Asgards fließen wird.

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Deutschlands Grabrede

Bürger ! Deutsche ! Freunde, hört mich an.

Begraben will ich Deutschland, nicht ihn preisen.

Was Nationen Übles tun, das überlebt sie,

Das Gute wird mit ihnen oft begraben.

So sei es auch mit Deutschland!

Die edlen Politiker haben euch gesagt,

daß die Nation voll Herrschsucht war.

Und war sie das, so war’s ein schwer‘ Vergehen,

und schwer hat Deutschland auch dafür gebüßt.

Hier mit der Kanzlerins willen und der andern,

denn Merkel ist eine ehrenwerte Frau,

das sind sie alle, alle ehrenwert,

komm‘ ich bei Deutschlands Leichenzug zu reden.

Deutschland war mein Freund, war mir gerecht und treu.

Doch Politiker sagen, dass er voll Herrschsucht war,

und Merkel ist eine ehrenwerte Frau.

Deutschland brachte viel Gefang’ne Heim nach Berlin,

wofür das Lösegeld den Schatz gefüllt.

Sah das der Herrschsucht wohl an Deutschland gleich?

Wenn Arme zu ihm schrien, so weinte Deutschland

-Die Herrschaft sollt‘ aus hart’rem Stoff bestehen.

Doch Politiker sagen, dass er voll Herrschsucht war,

und sie sind ehrenwerte Leute.

Ich will, was diese sprachen, nicht widerlegen:

Ich spreche hier von dem nur, was ich weiß.

Ihr liebtet all ihn einst nicht ohne Grund

-was für ein Grund wehrt euch, um Deutschland zu trauern?

Oh, Urteil du entflohst zum blöden Vieh,

der Mensch ward unvernünftig ! Habt Geduld!

Mein Herz ist in dem Sarge hier bei Deutschland.

Und ich muß Schweigen, bis es mir zurückkommt….

Ihr guten lieben Freunde!

Ich muß euch nichthinreißen zu des Aufruhrs wildem Sturm:

Die diese Tat getan sind ehrenwert.

Was für Beschwerden sie persönlich führten?

Warum sie’s taten? Ach! Das weiß ich nicht.

Doch sie sind weise und ehrenwert

und werdenEuch sicherlich mit Gründen Rede stehn.

Nicht euer Herz zu stehlen, komm ich, Freunde:

Ich bin kein Redner, wie es Merkel ist.

Nur, wie ihr alle wißt, ein schlichter Mann, dem Freunde ergeben.

Und das wußten die Gar wohl, die mir gestattet, hier zu reden.

Ich habe weder Schriftliches noch Worte, noch Würd und Vortrag,

noch die Macht der Rede, der Menschen Blut zu reizen:

Nein, ich sprech nur geradezu und sag Euch, was ihr schon wißt.

Ich zeig euch des Geliebten Wunden, die armen stummen Wunden!

Heiße die statt meiner reden.

Doch wäre ich Merkel und Merkel ich, dann gäbe es einen,

der Euere Geister schürt‘ und jede WundeDeutschlands eine Zunge lieh,

die selbst die Steine Berlins zum Aufstand würd‘ empören.

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Der Stein des Weisen

Auszug aus dem Roman von Ignaz König

Kapitel 1 – Der Regisseur

„Gott muss ein Drehbuchschreiber sein, denn heißt es nicht: Am Anfang steht das Wort?Ist die Welt nicht eine Bühne, wo Tragödie und Komödie sich treffen?Ein Ort wo wir alle Schauspieler sind – ein Jeder gleichzeitig Hauptdarsteller für sich selbst und Statist für die Mitmenschen ist?Ist das Leben nichts Anderes als der Verlauf einer Dramaturgie eines Schreiberlings?Ist der Mythos von den Göttern nichts weiteres als eine literarische Größe – nur Hirngespinste welche entsprangen der Feder von Märchenerzählern ?
Es heißt in der Edda: „Sieben Siegel hüten die Deutsche Sprache und sieben Riegel Recht und Poesie“. Die Edda ist eines der besten literarischen Werke der Menschheit und erzählt uns von einer Welt, von der die Bibel nichts sagt. Sie erzählt von der Götterwelt und Denen, die da im Himmel wohnen. In der Bibel ist Gott einfach da, vorhanden und …basta ! Erzählt wird nichts von seiner Welt. Doch in beiden Büchern wird von der göttlichen Gestalt berichtet, in der Gemeinsamkeit des Wanderstabes und der Kutte, die die wahre Gestalt des Weltenwanderes verhüllt. So zieht Wodan der Wanderer durch die Welten und befragt die Weisen auf der Suche nach den zehn Gerechten. Der Wanderer ist der, der da von sich selbst sagt:“ Ich bin der, der da viele Namen trägt !“
Viel ist über ihn geschrieben worden, über den Herrn. Viele Namen werden wurden Ihm gegeben, sie nannten ihn  Odin, Zeus, Jupiter, Anubis,  Jahwe und Allah – zu finden ist er in den heiligen Schriften der Religionen. Nun gibt es eine Umfrage, die belegt, dass mehr als 80 Prozent der Weltbevölkerung den festen Glauben an die Éxistenz eines ‚Göttlichen Wesens‘ hat. Und es gibt die Aussage, dieses die Natur selbst uns den Begriff der Götter in das Herz gelegt hat. Selbst die Völker ohne Schriften, die Naturvölker vertreten diesen Glauben.
Gesetzt den Fall, dass die Geschichten in den heiligen Schriften und Göttererzählungen frei erfunden sind und nichts mit der Realität zu tun haben – so hat dennoch die reine Existenz dieser Bücher die reale Weltgeschichte beinflußt – wie ein Computerprogramm einen Ablauf von Geschehen erzeugt. Diese entstanden aus der Reibung zwischen den Gläubigen und anders Gläubigen. So gesehen ist Gott versiegelt in einem Buch und ist dort gefangen wie ein Dschin in einer Flasche. “
Der alte Mann hob die grüne Flasche vom Kneipentisch und schenkte uns ein. Danach betrachtete er die Flasche leicht lächelnd eine Weile und stellte sie wieder hin. „Weißt du mein Junge, dein Geist ist nicht up-to-date. Ich habe das Gefühl, du kannst mir nicht folgen. Du solltest wieder mal meditieren, so wie ich es dir einst beibrachte. Na, ja, damals warst du noch ein Kind und nun bist du ein Mann und sogar ein Vater, wie ich hörte ?“
Ich hatte diesen Mann aufgesucht, weil ich instinktiv wusste, dass er mir ein paar Fragen beantworten kann. Fragen, die mich quälten und mein Leben verdarben, weil ich keine Antworten finde. Dieser Mann war ein alter Freund der Familie. Mehr noch, einst war er mein Mentor. Er ist so etwas wie ein Schamane, bärtig und weißhaarig bietet er den Anblick eines Druiden, was er auch irgendwie ist. Ich erinnere mich noch an den Tag, als er mich zu dem verborgenen Hain mit den Steinen führte. Kurz vorher hatte ich ihn durch einen Freund kennengelernt. Er war damals ein Filmemacher und experimentierte mit verschiedenen Formaten und er suchte einen Moderator. Ich war 18 und strauchelte sinnlos und orientierungslos durch mein junges Leben. Es war geprägt durch Drogenkonsum und Engangements im Rotlichtmilieu. Und mit dem Menschen, der mich am meisten liebte, meine Freundin, mit der hatte ich immer Zoff. Und auch keinen Job hatte ich und sah keine Chance im Weltmeer der Arbeitslosigkeit, die in meiner Stadt herrschte.
Eines Tages fragte mich ein Freund, der mit ihm TV machte, ob ich nicht Lust hätte bei einem Projekt mitzumachen. Ich sage ja und fand mich am nächten Tag in einem Filmstudio. Richtig so mit fetten Kameras, wie sie in Fernsehshows benutzt werden. Sie waren montiert auf Lauflafetten und hinter jeder Kamera standen zwei Leute. Einer war der Kameramann, man erkannte ihn am Headsead. Der zweite war der Kabelträger. Dann war da diese große blaue Wand.  Und die Decke erst, sie war vollgehängt mit Lampen aller Art und verschieden Farben. Einer rannte mit einer langen Stange durch den Saal und schraubte hektisch an den Einstellschrauben der Scheinwerfer. Neben dem Saal war der Regieraum, da war alles voller Geräte, Videoschirmen und Knöpfen. Er war durch ein Fenster vom Actionsaal einsehbar. Hinter der Scheibe vor den Monitoren saß mein Freund und gab per Funk Kommandos an die Kameramänner, während er an den Knöpfen und Schaltern hantierte. Ich hob meine Hand um ihn durch die Scheibe auf mich aufmerksam zu machen. Da wurde sie auch schon ergriffen und ich hörte eine Stimme sagen: „Komm mal mit und stell dich da mal hin.“ Die Hand zerrte mich unter den Scheinwerferspot an eine Stelle die am Boden mit einem Klebeband markiert war. „So genau da bleibst du stehen und rührst dich keinen Zentimeter. Hörst du ? Die Kameras müssen den Weißabgleich und die Schärfeeinstellungen machen. Und auch das Licht mus eingestellt werden. Also rühr dich nicht vom Fleck!“ Schon war dieser merkwürdige Mann wieder verschwunden. Die Scheinwerfer hatten mich geblendet, so dass ich nur schemenhaft sehen konnte. Doch seine Stimme schien überall zu sein und gab Anweisungen an irgendwelche Leute. So stand ich nun beäugt von drei Kameras in diesem Lichtkegel wor dieser blauen Wand. Alle waren beschäftigt und ich stand und stand und stand. Nichts weiters schien zu passieren. Dann brachte einer einen blauen Stuhl und stellte ihn hinter mich vor diese blaue Wand. Ich hörte diese Stimme aus dem Regieraum brüllen: „…und Action….“.
Ich tat nichts und stand doof da. Dann hörte ich wieder:“…und Aaaaaaaction….“ Ich blieb stehen und tat nichts. „Was ist los mit dem da …weiss der nicht, was der zu tun hat…verdammt noch mal…er soll sich hinsetzen !“, kreischte die Stimme aus dem Regieraum. „Pssssst“, ein Kameramann lenkte meine Aufmerksamkeit auf sich:“ du sollst dich hinsetzten.“ Ich verstand nicht ganz und zuckte mit den Schultern. Der Kameramann deutete mit dem Finger in meine Richtung und flüsterte: „auf den Stuhl setzen, da hinter dir.“  Ich setzte mich. Dann sollte ich aufstehen. Mich wieder setzen und aufstehen. Setzen, aufstehen. Danach lief ich vor dieser Wand von links nach rechts und von rechts nach links – zur Kamera und von der Kamera und ich lernte den Moonwalk. Das laufen auf einem Fleck in einem Lichtkegel vor einer blauen Wand. Dann kam ein lautes: „…..und Cut. “ aus dem Regieraum gebrüllt. Das Licht ging aus und die Kameraleute fingen an die Kameras abzubauen.
Tommi kam aus dem Regieraum gerannt: „Hey Dennie, komm mal mit, das musst du sehen, das sieht echt geil aus.“ „Was sieht geil aus, Tommi?“  „Na, deine Performance, natürlich. Ist echt gut geworden, Mann. Diddi ist echt zufrieden.“ „Diddi? Wer ist das?“ „Na, der Produzent. Ich hab dir doch von ihm erzählt. Der hat zwar nie Kohle, aber irgendwie schafft er es immer wieder Filme zu machen. Was für Filme? Na, Fersehshows hat er gemacht, Talkshows, Dokumentarfilme, Hochzeiten und Animationsfilme. Hast du nicht gesehen „The Pirates of the golden Skull“? Der lief letztens im Regionalfernsehen. “ Wir gingen in den Regieraum. Auf den Monitoren war überall ich zu sehen. Aber ich stand nicht vor einer blauen Wand und saß auch nicht auf einem blauen Stuhl. Ich saß auf großen Steinen. Im Film lief ich durch römische Tempel und germanische Wälder und ich saß auf diesen seltsamen Steinen. „Gut gemacht. Die Aufnahmen sind zu gebrauchen. Schluß für heute.“ Diddi der lässig im Stuhl vor den Monitoren saß betätigte einen Schalter und die Monitore wurden schwarz. Er stand von seinem Stuhl auf und gab mir lächelnd die Hand: „Angenehm, du bist also der Dennies…hm…Tommi hat mir schon von dir erzählt…du siehst kameratauglich aus. Also ich muss los…wir sehen uns dann morgen für die Außenaufnahmen. Bis dann.“ Diddi nahm seinen Aktenkoffer vom Boden und legte ihn auf den Tisch. Dann öffnete er ihn und entnahm ein Manuskript. Er reichte dieses zu mir und sagte: „Ach, hätte ich fast vergessen. Hier der Text, den musst du bis morgen können.“
Am nächsten morgen radelten Tommi und ich mit unseren Fahrrädern raus zu Drehort. Der war ziemlich weit raus aus der Stadt und wir brauchten über eine Stunde um dahin zu kommen, zu diesem Hain. Diddi war schon da und hantierte mit der Kamera herum. Mal stellte er sie hierhin. Mal stellte er sie da hin. Dann bemerkte er uns. „Na, alles klar ? Es ist alles vorbereitet. Wir können gleich los legen. Wie sieht es aus ? Kannst du deinen Text ?“ Oh, dieser Text. Verdammt noch mal. Ich hatte ihn zwar kurz überflogen aber eigentlich nicht inhaltlich begriffen. Nun, gestern war es spät geworden und ich hatte auch noch Zoff mit meiner Freundin. Es dauerte fast die ganze Nacht, bis wir uns wieder versöhnt hatten. Nein, für den Text hatte ich keinen Sinn gehabt.
„Nun sagt doch mal was Leute. Schaut doch mal hin! Was für eine göttliche Kulisse?“ Diddi tanzte wie ein Derwisch und umrundete dabei einen großen Steinhaufen aus der Germanenzeit. „Überlegt mal Leute. Diese Steine hier, dieser Steinkreis wurde errichtet lange vor Stonehenge und lange vor den Pyramiden. Sie wurden errichtet von unseren Vorfahren, sie sind ein Denkmal aus der Steinzeit!. Über unzählige Generation hinweg kamen und kommen Menschen an diesen Ort und vertrauen diesen Steinen ihre Sorgen, Nöte und Wünsche an, und, halten Stille Ansprache. Das geht seit Jahrtausenden so. Es passiert ohne Priester, ohne Dom, ohne Orgelmusik und ohne Prunk, Protz und Papst. Hier in diesem verborgenen Hain, zu diesen Steinen finden sich immer wieder Menschen ein. Warum ist das so?“
Ich wußte gleich was er meinte, was Diddi da sagte. Vielmehr spürte ich es. Dies hier war ein mystischer Ort. Das konnte man fühlen, es lag förmlich in der Luft. Auch Tommi empfand das gleiche. Irgendwie fühlten wir uns hier in die Märchenwelt der Gebrüder Grimm versetzt. Dornröschen fiel mir ein. Dieser Ort schlief einen jahrtausendewährenden Schlaf gut verborgen in diesem abseits gelegenen Hain und geschützt von dem Unterholz und Dornengestrüpp was ihn umgab. Die Bäume um zu bildeten einen Kreis um einen Steinkreis, welcher so um die 15 meter im Durchmesser war. Mittendrin waren riesige Steinblöcke aufgetürmt. Sie bildeten den Mittelpunkt in dem Steinkreis. Dieser Mittelblock war rechteckig und die längen waren in Ostwest Richtung ausgerichtet. Es war Mittsommertag und zu der einen Himmelsrichtung stand der Mond und auf der entgegengesetzten Seite stand die Sonne am Zenith. Sonne und Mond standen sich genau gegenüber. Und dann sahen wir es. Auf den Steinen entstand ein seltsames Lichtspiel wunderschön anzusehen. Bis kurz vor diesem Moment war der Himmel von dunklen Regenwolken bedeckt. Als er dann aufriß und den Blick auf Mond und Sonne frei gab, da lenkten die Wolkenlöcher die Sonnenstrahlen wie Scheinwerfer über das Bülzenbett.
All das geschah in dem Augenblick als Diddi hinter seiner Kamera stand, hineinblickte und sagte;“Schiet, so geht das nicht. Wir brauchen mehr Licht. Das weiß doch jedes Kind, Belichtung ist das A und O der Filmerei.“ Dann richtete Diddi seinen Blick auf den Himmel und rief: “ Hey, ihr da oben, die da im Himmel wohnen. Ich brauche mehr Licht!“ Als dann genau in diesem Moment diese himmlische Beleuchtung der Szenerie eintrat war ich leicht geschockt. Diddi filmte das Bülzenbett und während er mit der linken Hand die Kamera bediente streckte er den rechten Arm gen Himmel.Dann machte er mit dem Zeigefinger eine kreisende Bewegung und unterstich diese mit den Worten: “ Sehr gut, nein fantastisch und wenn jetzt noch ein Regenbogen so im Hintergrund wäre, dann wäre diese Szene absolut perfekt. Wie sieht es aus da oben. Ist ein Regenbogen drin?“ Als dann auch noch ein Regenbogen am Himmel auftauchte, da wurde mir unheimlich. Ich sah diesen Diddi plötzlich mit anderen Augen.

Er schien mir irgendwie jemand anders zu sein, als er vorgab zu sein. Der war mehr als nur ein Filmemacher. Er hatte ein Geheimnis. Kann es sein das es da oben einen Beleuchter gibt, der den Befehlen dieses Regisseurs da Folge leistet? Mond, Sonne und Regenbogen zu gleicher Zeit an einem mystischen Ort und dieses Lichtspiel auf den Steinen. Alles getimt und passend zum Drehplan. Das war zu perfekt.  Das konnte doch nicht zufällig so sein. Oder doch? Überhaupt, dieses ganze Geschehen kam mir im nachhinein recht seltsam vor. Ich spielte meine Rolle wie in Trance. Ich rappelte den kompletten Text der Moderation herunter, als hätte ich nie was anderes gemacht. Wortgetreu und auswendig, obwohl ich ihn nicht auswendig gelernt hatte. Der Text war plötzlich auf meinen Lippen. So wie ihn Diddie von Einstellung zu Einstellung abrief. Da war kein Versprecher und kein Verhaspeln. Tief in meinem inneren hatte ich etwas begriffen und trug nun eine Frage im Herzen die es mit diesem Filmprojekt zu beantworten galt: „Was können Steine schon tun ? Was kann uns ein Mahnmal aus der Steinzeit sagen ?“ Ich ahnte damals nicht, auf welch lange Reise mich die Suche auf die Antwort führen würde. Ich suchte überall und doch war sie so nah. Ich wollte etwas finden, was als verloren galt. Aber ich wusste nicht genau was ich suchte, doch ich konnte nicht mehr anders als zu suchen. Es war ein innerer Zwang der micht trieb. Seit diesem seltsamen Drehtag am Bülzenbett etabliere sich in meiner Seele eine Unruhe. Ich wollte, nein, ich musste wissen – heute weis ich,  ich bin an jenem Tag auf die Suche nach der Weisheit aufgebrochen.

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Fragen zur Drehbuchmaschine

Ist es schwer die Drehbuchmaschine zu bedienen ?
Es ist kein echtes Problem mit einer Drehbuchmaschine ein Drehbuch zu schreiben – also eigentlich genau so schnell wie diesen Text. Nur heraus kommt ja kein textdokument, also ein Drehbuch – sondern eine Voridee aufbereitet als eine animierte Vorschau des eigentlich geplanten Films. Mit der Drehbuchmaschine wird ein animiertes Storyboard hergestellt. Das setzt Voraus, das eine Story oder Geschichte vorhanden ist, als ein Script dem die Animation folgt.
Die Maschine ist eigentlich eine Datenbank, wo Bewegungsmuster und Animationsspuren gespeichert sind. Nehmen wir an das Drehbuch sagt:  „Es regnet. Joe ist betrunken und torkelt über die Strasse.“  Nun geht man bei und ruft ein Set auf. In diesem Falle eine Straße. In Scenensuchwelt tippt man ein „Gehen“. Dann entscheidet man per Schieberegler wie gegangen werden soll, vorwärts, rückwärts, schnell, langsam, alt oder betrunken torkeln. Dann kopiert man seinen Avatar (Joe) auf das Animationsdummy (welches die Animationspur darstellt) und schon sieht man diese Scene im Film. Ach ja, und nicht vergessen, im Wettermenu noch den Regen wählen.
Warum werden in der Filmproduktionen solche Animationen benutzt ?


Nun, bevor ein teures Set gebaut wird, braucht es eine Vorlage, wo Beleuchtung, Kameraeinstellungen, Wind und Wetter, Stunts und Explosionen vorher Simuliert werden. Das geht heute bequem am Computer. Gefällt dem Produzenten etwas nicht an der Story, den Kamerafahrten, der Scene,  der Konzeption – dann kann es schnell verändert werden. Das heißt der Drehbuchschreiber der Zukunft muss beides können. Er muss textlich versiert sein wie bisher, aber auch technisch versiert sein, um sein Produkt den Produzenten auch in der Weiterentwicklung des Projektes, in Form eines animierten Storyboards schmackhaft machen zu können. Dadurch lassen sich die Dimension des Projektes und auch der Kostenfaktor besser abschätzen.
Wie lange dauert es aus einem Script ein animiertes Storyboard herzustellen?


Das ist eine Frage wie das Endprodukt aussehen soll und ob komplexe und schwierige Scenen gefragt sind, für die extra Sets, Kostüme und Gegenstände angefertigt müssen. Ist die Story einfach, d. H. es ist mit der Grundausstattung der Drehbuchmaschine zu bewältigen, dann braucht ein Mensch ca. 30 Tage um ein animiertes Storyboard in Spielfilmlänge her zu stellen.
Zum Vergleich, ein Film in der Qualität von Ice Age, braucht ca. 150 Leute, die 2 bis 3 Jahre Programmierarbeit leisten. Natürlich sind die Programme die von Hollywood benutzt werden viel teurer und komplexer und das Ergebnis hängt auch vom monetaren Einsatz und den Fähigkeiten von Spezialisten ab.
Die Drehbuchmaschine ist vom Konzept her zwar schneller, zum Vergleich 1 Mensch, 30 Tage, als die professionelle Filmhersteller, dafür ist der Outpur natürlich nicht in Kinoqualität – noch nicht. Aber dennoch ist das Ergebnis ansehbar und, wie gesagt, dieser Ansatz des Filmemachens ist noch in den Kinderschuhen, hat aber dennoch ein neues Genre geschaffen: die Machinima– Filmkunst.
Wie sieht die Zukunft aus ?


Motion Capturing, das Einfangen von Bewegungen auf dem Computer wird immer raffinierter. Z. B. Eingefangenes Bewegungsmuster eines Löwen auf der Jagd wird besetzt mit einem am Computer geschaffenen Ungeheuer. Das Ergebnis ist erstaunlich.

Dazu gesellt sich eine immer besser werdende Graphik, durch Leistungfähigere Rechner, was die Avatare immer Detaillierter erscheinen lässt, bis zu dem Punkt wo sie von Realfiguren nicht mehr zu unterscheiden sind. Ein 3D Scan einer Person genügt, und schon könnte John Wayne oder Humphrey Bogart neue Filmrollen übernehmen. Die Blockbuster der Zukunft werden wahrscheinlich hauptsächlich am Rechner entstehen – der Rechner wird große Studiokomplexe ersetzten. Das zukünftige Hollywood wird überall da sein, wo kreative Leute mit Rechnern filme machen – überall auf der Welt. Und sie werden weit aus schneller, besser  und effektiver als die heutigen Methoden der Filmproduktion sein.

Der Wanderer

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